„Es war ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass man es unter die besten Schreiner aus ganz Deutschland geschafft hat“, erzählt der 23-jährige Robin Kubetzko, welcher als Verbandssieger von „Schreiner Baden“ nach München gefahren war. Auch Noah Dürr reiste mit Vorfreude in die bayerische Landeshauptstadt. Die Teilnahme sei eine Bestätigung für die eigene Arbeit, so der 19-Jährige. „Erst vor Ort realisiert man so richtig: Man gehört zu den besten Nachwuchstalenten im Schreinerhandwerk.“
Das eigene Gesellenstück auf der Messe zu sehen, war für beide etwas Besonderes. „Es macht natürlich stolz zu sehen, dass das Gesellenstück, in das man so viel Zeit und Arbeit investiert hat, von so vielen Menschen angeschaut, analysiert und auch bestaunt wird“, sagt Kubetzko. „Auf so einer großen Messe Aussteller zu sein, fühlt sich großartig an“, ergänzt Dürr. Besonders spannend wurde für die beiden dann die Preisverleihung im Wettbewerb „Die gute Form 2026“ am Sonntagnachmittag. „Die Preisverleihung war perfekt“, berichtet Noah Dürr. „Aufgrund des enormen Publikumsinteresses wurde mir nochmals klar, was es bedeutet, in München auszustellen und auch, wie zukunftssicher das Handwerk eigentlich ist.“
Auch Robin Kubetzko war beeindruckt von den vielen Zuschauern vor Ort. „Das fand ich persönlich ein Highlight“, sagt er, „weil es auch zeigt, welch großes Interesse für das Handwerk und auch speziell für das Schreinerhandwerk vorhanden ist. Auch von Menschen, die damit sonst nichts am Hut haben.“ Ein weiteres Highlight erwartete Robin Kubetzka dann zum Abschluss: Er erhielt für sein Gesellenstück – einen Discgolfschrank – eine Belobigung im Wettbewerb. „Da bin ich sehr stolz drauf.“