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Ein Abend voller Meisterleistungen

Die Handwerkskammer Freiburg ehrte bei der Meisterfeier 2026 den Fachkräfte- und Führungsnachwuchs im Handwerk

(PresseBox) (Freiburg/Rust, )
Das südbadische Handwerk feierte seinen Fach- und Führungskräftenachwuchs: Rund 300 Handwerkerinnen und Handwerker des aktuellen Meisterjahrgangs erhielten ihren Meisterbrief. Mehr als 1.500 Gäste wohnten in der Europa-Park Arena in Rust der offiziellen Erhebung in den Meisterstand durch Christof Burger, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, bei.

Familien und Freunde, aber auch Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft feierten mit den Meisterinnen und Meistern ihren Erfolg. „Mit dieser hochwertigen Veranstaltung möchten wir unsere Wertschätzung für geleistete Arbeit der vergangenen Monate ausdrücken“, so Burger zu den Meisterabsolventen. „Der Meistertitel ist offizielles Gütesiegel für höchste fachliche Kompetenz, Ausbildungseignung und unternehmerisches Know-how im Handwerk. Dieses dürfen Sie ab heute mit Stolz tragen.“

Alle Meisterinnen und Meister wurden auf der großen Bühne in der Europa-Park Arena geehrt. 14 Handwerkerinnen und Handwerker, die die jeweilige Bestleistung in ihrem Handwerk erreicht hatten, erhielten aus den Händen von Kammerpräsident Christof Burger und Vizepräsident Friedrich Sacherer zudem eine Bestleistungsurkunde. Für außergewöhnliche Leistungen bei der Meisterprüfung wurden außerdem neun Förderpreise im Wert von 22.500 Euro vergeben (beachten Sie dazu auch unsere Pressemitteilung 29_26).

Insgesamt erhielten zwischen 1. April 2025 und 31. März 2026 rund 300 Handwerkerinnen und Handwerker in Südbaden den Meistertitel:
  • 68 Absolventen aus dem Ortenaukreis
  • 51 aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
  • 37 aus dem Landkreis Lörrach
  • 36 aus dem Stadtkreis Freiburg und
  • 35 aus dem Landkreis Emmendingen
  • Zudem kommen Fachkräfte aus ganz Deutschland in den Kammerbezirk Freiburg, um hier den Meistertitel zu erwerben
Für eine erfolgreiche Meisterprüfung müssen vier Teilprüfungen abgelegt werden. Neben der Fachpraxis und der Fachtheorie werden auch betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse sowie berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse abgeprüft.

Rund 400 ehrenamtliche Prüfer sorgen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Meisterprüfungen. Die Prüfungskommissionen sind nahezu das gesamte Jahr über im Einsatz und ermöglichen so die Qualitäts- und Zukunftssicherung des handwerklichen Führungsnachwuchses.

Die Meisterschülerinnen und -schüler wenden für ihre Qualifikation viele Monate auf – zwischen 10 Monaten in Vollzeit bis hin zu mehreren Jahren nebenberuflich in Teilzeit. Je nach Handwerk und Meisterschule werden dabei mehrere Tausend Euro an Weiterbildungskosten fällig – teilweise sind sogar fünfstellige Summen nötig. Aber das lohnt sich. In den zulassungspflichtigen Handwerken ist der Meisterbrief rechtliche Voraussetzung, um einen eigenen Betrieb zu gründen und in die Handwerksrolle einzutragen.

Zudem gilt der Meisterbrief als Grundlage für die Ausbildung des Handwerksnachwuchses. Auch ohne den Schritt in die Selbstständigkeit eröffnet der Meisterbrief Türen für leitende Positionen in Unternehmen. Auch ein Hochschulstudium an Universitäten und Fachhochschulen kann im Anschluss aufgenommen werden.

Auszeichnungen für Bestleistungen

14 Meisterinnen und Meister erreichten jeweils die Bestleistung in ihrem Gewerk:
  • Bester Jungmeister im Elektrotechniker-Handwerk:
Lars Heitz aus Kehl
  • Bester Feinwerkmechaniker-Meister:
Daniel Voigt aus Endingen am Kaiserstuhl
  • Beste Jungmeisterin im Friseur-Handwerk:
Jessica Sauerbeck aus Görwihl
  • Bester Jungmeister im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk:  Aaron Bühler aus Ottenhöfen im Schwarzwald
  • Bester Jungmeister im Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk:
André Krings aus Ettenheim
  • Bester Jungmeister im Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk: Philipp Allkämper aus Zerf in Rheinland-Pfalz
  • Beste Jungmeisterin im Maler- und Lackierer-Handwerk:
Elodie Limare aus Wolfach
  • Bester Jungmeister im Maurer- und Betonbauer-Handwerk:
Yves Kornmeier aus Zell am Harmersbach
  • Bester Jungmeister im Metallbauer-Handwerk:
David Pfeffer aus Hohberg
  • Bester Jungmeister im Schilder- und Lichtreklamehersteller-Handwerk: Alexander Reiswich aus Lahr
  • Bester Jungmeister im Schreiner-Handwerk:
Peter Gerhardt aus Freiburg im Breisgau
  • Bester Jungmeister im Steinmetz- und Steinbildhauer-Handwerk: Kilian Stüber aus Esslingen am Neckar
  • Beste Jungmeisterin im Zahntechniker-Handwerk:
Malaika Grieb aus Ludwigsburg
  • Bester Jungmeister im Zimmerer-Handwerk:
Bruno Faller aus Freiburg im Breisgau.

Faller hat zudem nach Notendurchschnitt die Bestleistung des gesamten Meisterjahrgangs abgelegt.

Impressionen und weitere Informationen rund um die Meisterfeier der Handwerkskammer Freiburg unter www.hwk-freiburg.de/meisterfeier.

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Handwerkskammer Freiburg

Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.

Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Be­ra­tungs- und Bil­dungs­zent­ren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und - übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.

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