Auf diesen ersten Erfolg sind die Verantwortlichen von GSD Software zurecht stolz, doch von Ausruhen kann noch nicht die Rede sein. Nun müssen sie den Beweis antreten, dass ihr Unternehmen tatsächlich zu den ideenreichsten und umsetzungsfreudigsten Firmen im deutschen Mittelstand zählt. Dazu muss GSD die wissenschaftliche Leitung des Projekts um Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien mit detaillierten Angaben zum firmeneigenen Innovationsmanagement begeistern. GSD-Vertriebsleiter André Kirchner ist sich sicher, dass die GSD auch den entscheidenden letzten Schritt erfolgreich meistert und sich unter den "Top 100" wiederfinden wird: "Wir arbeiten laufend und abteilungsübergreifend an Innovationsprojekten und messen diesem Thema große Bedeutung bei!"
Zuvor war es dem oberfränkischen Softwarehersteller bereits gelungen, den Innovationsexperten mit seinen Angaben zu den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sowie den innovativen Leistungen des Unternehmens zu überzeugen. GSD ist auf dem gesamten Gebiet der Business-Software tätig: Von ERP/Warenwirtschaft über Dokumenten- und Kundenbeziehungsmanagement bis hin zu Finanz- und Anlagenbuchhaltung sowie Reporting. Das Unternehmen wird somit dem Anspruch gerecht, alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens durchgängig abteilungsübergreifend unterstützen zu können.
Sollte den Stockheimern der Aufstieg in die Liga der "Top 100" gelingen, wären sie in herausragender Gesellschaft: Die wissenschaftliche Analyse der 100 innovativsten deutschen Mittelständler des vergangenen Jahres hat ergeben, dass 54% unter ihnen nationale Marktführer sind und 22% sogar weltweit auf dem Siegertreppchen stehen.
Das Projekt "Top 100"
Bei der Mittelstandsauszeichnung "Top 100" wird die Innovationskraft der teilnehmenden Unternehmen von unabhängiger wissenschaftlicher Seite untersucht. Das Team der Wirtschaftsuniversität Wien nimmt in einem zweistufigen Verfahren die Leistungen der Teilnehmer in den folgenden fünf zentralen Bereichen detailliert unter die Lupe: "Innovationserfolg", "Innovationsklima", "Innovative Prozesse und Organisation", "Innovationsförderndes Top-Management" sowie "Innovationsmarketing".
Bei Erfolg können sich die Mittelständler - gerade auch im Vergleich zu Großkonzernen - als hoch innovative Geschäftspartner behaupten, was insbesondere im kostenintensiven Businessto-Business-Geschäft und bei Finanzierungsgesprächen von wachsender Bedeutung ist. Die im Juli 2010 ausgezeichneten Unternehmen werden allerdings nicht nur das Gütesiegel erhalten. Darüber hinaus sorgt das Netzwerk aller "Top 100"-Firmen für wertvolle Kontakte und Kooperationen auf hohem Niveau. Und mit Hilfe des individuellen Benchmarkingberichts erkennen die Unternehmen zudem ihre Stärken und Schwächen und können ihr Innovationsmanagement ganz gezielt weiter ausbauen und optimieren
Mentor, Kooperationspartner und wissenschaftliche Leitung
Mentor des Projekts ist Lothar Späth. Projektpartner sind die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, der BVMW - Bundesverband mittelständischer Wirtschaft e.V., die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW - Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., die SchmidtColleg GmbH & Co. KG, der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sowie Weissman & Cie. Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftuniversität Wien.
Der Organisator: compamedia GmbH
compamedia hat sich auf die Organisation von Benchmarkingprojekten für den Mittelstand und den Aufbau mittelständischer Netzwerke spezialisiert. Der Fokus der Agentur liegt auf der medienwirksamen Begleitung der Projekte, für die wissenschaftliche Umsetzung zeichnen fachlich kompetente Partner verantwortlich. Neben dem Innovationsprojekt "Top 100" realisiert compamedia zwei weitere angesehene Projekte zur Mittelstandsförderung: das Arbeitgeberbenchmarking "Top Job" unter der Mentorschaft von Wolfgang Clement sowie "Ethics in Business" mit Ulrich Wickert als Fürsprecher. Ansprechpartnerin für die Medien ist Silke Masurat (Tel.: 07551 94986-34, masurat@compamedia.de)