Der Umsatz für das Jahr 2010 belief sich auf 2,6 Milliarden Euro (19,6 Milliarden DKK) mit einem Gewinn vor Steuern von 320 Millionen Euro (2,4 Milliarden DKK). Im Vergleich dazu konnte im Jahr 2009 ein Umsatz von 2,28 Milliarden Euro (17,1 Milliarden DKK) und ein Gewinn vor Steuern von 120 Millionen Euro (0,9 Milliarden DKK) verzeichnet werden. Mit dem Ergebnis 2010 konnte das Unternehmen auf das Niveau vor der Wirtschaftskrise zurückkehren. Gleichzeitig erreichte die Unternehmensgruppe eine Rekord-Rentabilität von 12,2 % vom Umsatz.
"Dieses Ergebnis ist sehr gut. Es ist sogar besser, als wir erwartet hatten. Unsere Gewinne werden in Investitionen für neues Wachstum fließen. So werden wir in Kürze neue energieeffiziente Lösungen anbieten, die zweifelsohne große Aufmerksamkeit erregen werden. Zudem werden wir die Globalisierung unserer Aktivitäten in wachsenden Märkten fortsetzen. Und dabei rede ich hier nicht von Westeuropa oder Dänemark", meint Carsten Bjerg.
Die Investitionen von Grundfos in Technologien und Produktentwicklungen werden sich für das nächste Jahr auf 130 Millionen Euro (1 Milliarde DKK) belaufen. Zusätzlich werden die Investitionen in die Produktion, beispielsweise in neue Produktionsanlagen in Russland, Serbien und Indien, verdoppelt.
"Die Tatsache, dass wir es in einer schwierigen Zeit geschafft haben, unsere technologische und wirtschaftliche Führungsstellung auf dem Markt auszubauen und zur gleichen Zeit unsere Kosten zu konstant zu halten, ist ein leuchtender Beweis für die enorme Leistungsfähigkeit des Managements und aller Mitarbeiter von Grundfos", sagt Bjerg, Konzernpräsident der Grundfos Gruppe, "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir das geschafft haben! Aus diesem Grund war es selbstverständlich, dass wir, als sich die äußerst positiven Ergebnisse dieser gemeinsamen Leistung abzeichneten, jedem Mitarbeitern mit der Zahlung eines zusätzlichen Wochenlohns unseren Dank ausdrücken wollten."
Während das Unternehmen zum Jahresbeginn noch eine Nettoverschuldung von 13 Millionen Euro (100 Millionen DKK) zu verzeichnen hatte, konnten die verzinslichen Nettoschulden zum Geschäftsjahreswechsel in Höhe von 230 Millionen Euro (2,2 Milliarden DKK) abgebaut werden. Durch die Verbesserung der Eigenkapitalquote von 54,6% auf 60,6% ist die Unabhängigkeit weiter ausgebaut worden.
Aktuellen Schätzungen zufolge kommt jede zehnte Pumpe für eine Neuinvestition von Grundfos. "Nachhaltigkeit ist aber die Grundvoraussetzung für das gesunde Wachstum, das wir uns alle wünschen", fügt Carsten Bjerg hinzu, als er das Jahresergebnis wie auch die optimistischen Prognosen des Unternehmens kommentiert. Auch wenn Bjerg einräumt, dass der wirtschaftliche Tiefpunkt der noch immer währenden internationalen Schuldenkrise vielleicht noch nicht erreicht ist, sind seiner Meinung nach allerdings auch viele positive Zeichen aus der Wirtschaft auf internationaler Ebene sichtbar.
Das wirtschaftliche Wachstum von Grundfos wird in Form verstärkter Entwicklungsaktivitäten und der Erschließung neuer Märkte umgesetzt. Da Wachstum bei Grundfos allerdings nachhaltig sein muss, hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, das CO2-Emissionsniveau von 2008 nie wieder zu überschreiten. Dank der besonderen gesellschaftsrechtlichen Struktur des Unternehmens können die erwirtschafteten Gewinne direkt wieder in das Unternehmen investiert werden, wobei ein besonderer Fokus auf Investitionen in Technologien und Produktentwicklungen gelegt wird.