Die Elektrifizierung industrieller Prozesse schreitet voran. Gleichzeitig bleiben Erzeugung und Verbrauch strukturell asynchron. Genau hier setzen die intelligenten Energiekonzepte von Greenflash an, die Photovoltaik, Großbatteriespeicher, Ladeinfrastruktur und Verbraucher mit einer KI-basierten Steuerungssoftware zu einem integrierten Gesamtsystem verbinden. Der Industriespeicher ist dabei kein passiver Zwischenspeicher für Solarstrom. Er wird zum operativen Instrument der Lastprofilsteuerung und refinanziert sich dabei über vier wirtschaftliche Säulen:
- Peak Shaving: Sensorik überwacht den Netzbezug in Echtzeit. Drohen Lastspitzen durch Maschinenanlauf oder paralleles Laden einer E-Flotte, stellt der Speicher innerhalb von Millisekunden Energie bereit. Das Netz registriert die Spitze nicht.
- Atypische Netznutzung nach § 19 StromNEV: Unternehmen, die ihre Höchstlasten außerhalb definierter Hochlastzeitfenster beziehen, können ihre Netzentgelte signifikant senken. Der Speicher fungiert als automatisierter Puffer – ohne Eingriff in Produktionsprozesse.
- Eigenverbrauchsoptimierung: Der Verbrauch von Solarstrom wird in renditestarke Abend- und Nachtschichten verschoben.
- Spotmarkt-Integration: Über die Anbindung an die Strombörse (EPEX Spot) lädt der Speicher bei niedrigen oder negativen Börsenpreisen und entlädt, wenn der Strompreis an der Börse hoch ist. Die Preis-Arbitrage erfolgt vollautomatisch.
Kern der intelligenten Energiesysteme von Greenflash ist die selbstlernende Software Greencore AI, die Energieflüsse in hoher Granularität analysiert und steuert. Seit Kurzem positioniert sich Greenflash zudem als Energieversorger und verknüpft in dieser Funktion die Energiesysteme seiner Kunden direkt und optimal wirtschaftlich mit dem Strommarkt.