In der Realität sind Garantieentscheidungen selten eindeutig. Unterschiedliche Laufzeiten, erweiterte Garantien oder nutzungsbasierte Bedingungen machen eine präzise Zuordnung jedes einzelnen Serviceauftrags schwierig. Wird ein Auftrag fälschlicherweise als kostenpflichtig abgerechnet, riskiert man Unzufriedenheit beim Kunden. Erfolgt die Leistung dagegen kostenlos, obwohl keine Garantie mehr besteht, bleibt der Service auf den Kosten sitzen. Hinzu kommen interne Prozessbrüche – etwa wenn defekte Bauteile in Rücksendeprozessen (RMA) verloren gehen oder mögliche Lieferantenansprüche gar nicht erst verfolgt werden.
Die Lösung: Spezialisiertes Warranty Management
Ein modernes Warranty Management System schafft hier Abhilfe. Es automatisiert die Klassifizierung jedes Servicefalls, prüft die geltenden Vertragsbedingungen und dokumentiert Entscheidungen revisionssicher. Dadurch werden Garantie- und Kostenfälle eindeutig unterschieden – eine zentrale Voraussetzung für korrekte Abrechnung und sauberes Reporting.
Ein weiterer Schlüsselvorteil liegt in der Integration von RMA-Prozessen: Defekte Teile werden über den gesamten Rücksende- und Gutschriftenprozess hinweg nachverfolgt. Durch den automatischen Abgleich mit ERP- und Logistiksystemen wird sichergestellt, dass Ersatzteile rechtzeitig retourniert, Reklamationen fristgerecht gestellt und finanzielle Rückstellungen korrekt gebildet werden – beispielsweise, wenn Kundenansprüche über die Lieferantengarantie hinausgehen.
Warranty Management Vorteile auf einen Blick:
Eine spezialisierte Lösung für das Warranty Management
- klassifiziert jeden einzelnen Serviceauftrag automatisch als Garantie- oder kostenpflichtigen Auftrag,
- ermöglicht strukturierte Ausgangsforderungen gegenüber Lieferanten,
- integriert den End-to-End-RMA-Prozess durch Statusverfolgung defekter Teile und Auslösung von Logistikprozessen im ERP-System
- und stellt sicher, dass finanzielle Rückstellungen vorhanden sind, wenn Kunden-Garantien die Lieferanten-Deckung überschreiten.
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