Frauen leisten seit jeher einen unverzichtbaren Beitrag zur wissenschaftlichen Innovation – dennoch sind sie in vielen Forschungsbereichen, insbesondere in den MINT-Disziplinen, weiterhin unterrepräsentiert. Die GFaI begegnet dieser Herausforderung mit gezielter Förderung, fairen Karrierebedingungen und der bewussten Sichtbarmachung von Wissenschaftlerinnen in verantwortungsvollen Positionen. Heute werden nahezu die Hälfte aller Führungspositionen innerhalb der GFaI von Frauen bekleidet – ein klares Zeichen für gelebte Chancengleichheit im Forschungsalltag.
„Am Internationalen Tages für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft erinnern wir daran: Wissenschaft und Technik profitieren von vielfältigen Teams. Gleiche Chancen und unterschiedliche Perspektiven sind ein entscheidender Faktor für nachhaltigen Fortschritt, Kreativität und Anwendungsorientierung.“ , betont Silvia Schwochow, stellvertretende Geschäftsführerin der GFaI.
In institutsübergreifenden Forschungsprojekten, in der Leitung von Forschungsbereichen sowie im wissenschaftsnahen Management und verwaltender Tätigkeit übernehmen Frauen bei der GFaI zentrale Rollen. Sie prägen innovative Forschungsprodukte, treiben den Technologietransfer voran und fungieren als Vorbilder für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Ein besonderes Anliegen ist der GFaI zudem die frühe Förderung junger Nachwuchsforscherinnen. Seit vielen Jahren beteiligt sich das Forschungsinstitut am bundesweiten Girls’Day und erhält dafür durchweg positives Feedback von Teilnehmerinnen und Schulen. Der Aktionstag bietet Schülerinnen praxisnahe Einblicke in die Welt der angewandten Forschung und soll Hemmschwellen gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Berufen abbauen.
Mit Blick auf den heutigen Aktionstag bekräftigt die GFaI ihr Engagement, strukturelle Hürden weiter abzubauen und junge Frauen frühzeitig für Wissenschaft und Forschung zu gewinnen. Denn nachhaltige Innovation entsteht dort, wo Vielfalt gelebt und gefördert wird.