Die Referenten stimmten überein, dass die Betriebssysteme iOS/Apple und Android/Google für die Anforderungen im B2B-Bereich am besten geeignet sind. Lösungen von der Stange wie sie einige Managementsoftwareanbieter bisher anboten, gibt es allerdings kaum, da Strukturen und Abläufe in Unternehmen eben doch immer ein wenig voneinander abweichen. Daher werden Individualanwendungen, die exakt auf die jeweilige Unternehmensorganisation, Daten, Softwarerarchitektur, Endgeräte und Serviceprozesse zugeschnitten sind, benötigt.
Ein Unternehmen veranschaulichte an der B2C-Lösung mit dem "Home-Shopping-App" des Einzelhändlers Tesco in Korea, die Möglichkeiten des Mobile Business. Kunden können in virtuellen Regalen in U-Bahnhöfen mit dieser App einkaufen und sich die Ware nach Hause liefern lassen. Dabei nutzt die App die Handy-Kamera zum Scannen des Produktes, das dann geliefert wird.
Das bedeutet, dass im Hintergrund beispielsweise ein ERP-System alle weiteren Vorgänge steuert, damit die Regale "gefüllt" bleiben.
ERP-Apps, wie sie z.B. die Kölner DV-Beratung Baumgart & Partner entwickelt sind auf das Bedienmodell des Smartphone-Betriebssystems optimiert und können auch auf integrierte Datenbanken zugreifen. Die schlanke Lösung, als Smartphone-App, verspricht eine schnelle, sichere und kostenoptimierte Darstellung aller verfügbaren Daten in einem Unternehmen. Jedes Smartphone verfügt heute neben einer Browseranwendung auch über eine Datenbank und eine große Anzahl von Apps. Dadurch ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten auf dem Smartphone wie etwa Statusmeldungen, Lagerbestandsabfrage, Angebotsanfragen, Angebote, Wareneingang, und Auftragserfassung.
Autorin: Gertrud Enders, www.marketingflow.de