"Wir fördern Talente weltweit und haben klare Regeln für die Personalentwicklung eingeführt", so Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstandes der Freudenberg Gruppe. "Wir brauchen die innovativsten Köpfe, gleich aus welcher Kultur und gleich ob männlich oder weiblich." TAF(F) ist nur eines der Programme, die das Unternehmen entwickelt hat, um potenzielle Mitarbeiter gezielt zu binden.
"Durch TAF(F) hat mir das Unternehmen gezeigt, dass es an mir interessiert ist und meine Arbeit wertschätzt. Hinzu kommt, dass ich mich hier auch als junger Mitarbeiter einbringen und wirklich etwas bewegen kann", sagt Jan Kemmerich. Vom Praktikanten zum Diplomanden und schließlich zum Projektingenieur: Heute arbeitet Kemmerich bei Freudenberg an der Auslegung neuer und Weiterentwicklung bestehender Dichtungskonzepte für Brennstoffzellen. Der 31-Jährige ist sehr zufrieden mit seinem Einstieg in das Berufsleben. "Mir gefällt mein internationales Arbeitsumfeld, die Chemie mit den Kollegen stimmt und auch die Region hat es mir angetan."
Ursprünglich stammt Kemmerich aus Köln, zum Maschinenbaustudium ging er nach Aachen und lernte dort das Institut für Kunststoffverarbeitung kennen. Dieses arbeitet eng mit Freudenberg zusammen und so kam er 2010 für ein Praktikum zu der Unternehmensgruppe. "Die Freudenberg Gruppe ist durch ihre Vielfalt ein sehr interessanter Arbeitgeber. Neben anderen Praktika, die ich während meines Studiums gemacht habe, sticht Freudenberg einfach heraus."
TAF(F) lohnt sich für beide Seiten
Voraussetzung für die Aufnahme in den TAF(F)-Pool ist eine sehr gute Beurteilung des Fachbereichs, in dem das Praktikum geleistet wurde. "Wenn Praktikanten uns durch ihre eindrucksvolle Leistung überzeugen, zögern wir nicht und investieren schon während des Studiums gezielt in sie", erklärt Christin Schulz, Personalreferentin bei Freudenberg. "Uns liegt viel daran, den Kontakt zu besonders talentierten jungen Menschen zu pflegen und auszubauen." Momentan befinden sich rund 30 Studenten in dem Pool, auf den alle Freudenberg-Gesellschaften zugreifen können. Auf diese Weise ist es möglich, offene Stellen bevorzugt mit bereits bekannten Gesichtern zu besetzen. "Jeder Kandidat bleibt für mindestens zwei Jahre in unserer Datenbank. Nach Ablauf dieser Frist fragen wir individuell an, ob weiterhin Interesse am Bindungsprogramm TAF(F) besteht", sagt Schulz.
TAF(F)-Praktikanten erhalten neben regelmäßigen Informationen über Freudenberg die Möglichkeit, an exklusiven Seminaren und Trainings in Weinheim teilzunehmen. Neu aufgenommene Praktikanten werden zum jährlichen TAF(F)-Event, einer zweitägigen Veranstaltung am Hauptsitz des Unternehmens, eingeladen. Dadurch bekommen die Studenten einen besseren Einblick in das Unternehmen und dürfen bei Workshops ihr Können unter Beweis stellen sowie vertiefen. Die systematische Kontaktpflege zu ehemaligen Praktikanten lohnt sich: Die Anzahl geeigneter Bewerber für eine vakante Position steigt und Suchkosten können damit reduziert werden.