Unter den Vorstandsvorsitzenden von 22 ausgewerteten Dax-30-Unternehmen belegt RWE-Konzernchef Jürgen Großmann Rang 2. Mehr als 7 Millionen Euro erhielt der Manager im vergangenen Jahr. Nur der Siemens-Vorstandschef Peter Löscher verdiente mehr. Auch bei den anderen großen Energiekonzernen werden die Managergehälter auf mehrere Millionen Euro beziffert.
"Bei solch hohen Managergehältern stellt sich die Frage, ob Privathaushalte in Deutschland zu viel für Strom und Gas bezahlen", sagt Robert Mundt, Vorstandschef der konzernunabhängigen FlexStrom AG. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bräuchten die privaten Haushalte eine finanzielle Entlastung. Der Energiekonzern RWE hat aber zum 1.April bereits einen Preisaufschlag von etwa 7 Prozent angekündigt. Nach Angaben des Vergleichsportals Check24 ergibt das für einen Familienhaushalt (Jahresverbrauch 4000 Kilowattstunden) eine Mehrbelastung von mehr als 60 Euro pro Jahr.
Die Kunden der großen Konzerne müssen sich diese Preispolitik allerdings nichtgefallen lassen. Politiker und Verbraucherschützer empfehlen ausdrücklich die Wahl von günstigen und alternativen Versorgern. "Wir beweisen seit Jahren, dass Energie viel weniger kosten kann", sagt FlexStrom-Vorstandschef Robert Mundt. Dies liege auch daran, dass bei der konzernunabhängigen FlexStrom nur ein Bruchteil dieser horrenden Vorstandsgehälter gezahlt werde.
Als mittelständisches Unternehmen kämpft FlexStrom seit 2003 dafür, dass Energie in Deutschland auf Dauer bezahlbar bleibt. FlexStrom betreibt keine eigenen Kohle- oder Atomkraftwerke, sondern kauft im Auftrag seiner Kunden den Strom möglichst günstig auf dem Markt ein.