Mit dem vollständigen Umstieg auf die .NET-Technologie sollen die Möglichkeiten moderner Softwareentwicklung noch besser genutzt werden. "Uns war es dabei wichtig, das Know-how, das wir über die vergangenen 15 Jahre zusammen mit den Kunden in die Weiterentwicklung der Software investiert haben, zu schützen. Darum haben wir uns für eine Portierung entschieden", so Guido Hermann, Bereichsleiter Entwicklung bei KMS.
Die Applikation NEST deckt den vollständigen Prozess der Steuererhebung für natürliche und juristische Personen ab und unterstützt bei den verschiedenen Kantonen und Gemeinden täglich über 1.000 Benutzer. Rund jeder dritte Schweizer erhält seine Steuererklärung, Veranlagungsverfügung oder Steuerrechnung von NEST. Um bei dem sensiblen Thema Steuern keine Risiken einzugehen und sich mit der Migration auf .NET von keinem Produktanbieter abhängig zu machen, ging dem Projektstart eine besonders ausführliche Marktsondierung voraus. Nach einer Probe-Migration und der Begutachtung des Ergebnisses durch einen unabhängigen Experten stand fecher als Portierungspartner fest. Günter Hofmann, der bei dem Rodgauer Spezialisten den Bereich Software Services leitet, freut sich über den Auftrag aus der Schweiz ganz besonders: "Für uns ist ein Projekt in diesem Umfang ideal, um unsere Kompetenz zu zeigen und unsere Marktposition, auch und vor allem in der Schweiz, zu stärken."
Neben der Ablösung der Gupta-Programme gilt es im Rahmen des Projektes auch die diversen Reports von dem bislang eingesetzten Report Builder auf eine moderne Plattform zu portieren. Dafür prüfen KMS und Sesam zurzeit den Einsatz des leistungsfähigen Tools StimulSoft, welches eine Anzahl neuer Reporting-Varianten unter .NET erlaubt und sich seit kurzem im Produkt-Portfolio von fecher findet.