Hinterfragt wurde in der Studie zudem, wie Unternehmen zur Vertrauensarbeitszeit stehen. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst meint dazu: „Statt mehr Bürokratie und Kontrolle muss die Regierung, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, die Vertrauensarbeitszeit weiterhin ermöglichen und die Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit rasch umsetzen. Von dieser Flexibilität würden Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen profitieren.“
Das sehen auch 82 Prozent aller Unternehmen so und fordern eine gesetzliche Neuregelung mit wöchentlicher statt täglicher Höchstarbeitszeit. 49 Prozent plädieren zudem dafür, die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit von 11 Stunden flexibler zu gestalten. Unabhängig davon stehen viele Unternehmen der Arbeitszeiterfassung dennoch kritisch gegenüber. Zwei Drittel (65 Prozent) sagen, dass durch die Erfassung die Flexibilität von Vertrauensarbeitszeit verloren geht. 55 Prozent bemängeln, dass die genaue Arbeitszeiterfassung in der Praxis schwer umsetzbar ist, insbesondere in der Wissensarbeit. 41 Prozent berichten zudem, dass sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Arbeitszeiterfassung kontrolliert fühlen.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Die Zahlen sprechen für sich: Der Bedarf an rechtssicheren und zugleich effizienten Lösungen ist größer denn je. Gerade für Unternehmen, die bislang keine Arbeitszeiten erfassen, wirkt der Einstieg oft aufwendig, muss er aber nicht sein. Genau hier setzt edtime an: Eine Lösung, die sich schnell integrieren lässt, sich an bestehende Prozesse anpasst und dabei sowohl gesetzlichen Vorgaben als auch den Anforderungen der Mitarbeitenden gerecht wird.
Weitere Informationen zur Bitkom-Studie sowie der kostenlose Download der Erhebung steht hier zur Verfügung.