Engineering wird zunehmend komplexer: Disziplinen greifen ineinander und die verfügbare Informationsmenge steigt stetig. Gleichzeitig nehmen Zeitdruck und Qualitätsanforderungen weiter zu. In dieser Realität liegt die eigentliche Herausforderung: weniger in der Generierung von Wissen, sondern darin, dieses zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Kontext verfügbar zu machen. Genau hier setzt der Eplan Copilot an.
Innovation mit Substanz
„Wir haben bewusst an einem starken und vor allem sicheren Fundament für unseren Copilot gearbeitet“, erklärt Eplan CEO Sebastian Seitz. Denn während KI im Alltag häufig ohne die nötige Sorgfalt im Bereich der Datensicherheit genutzt wird, gelten im Engineering andere Maßstäbe. „In der industriellen Anwendung sind zertifizierte, verlässliche Architekturen gefragt“, ergänzt der CEO. Entsprechend ganzheitlich hat Eplan den Copilot entwickelt – mit Blick auf einen stabilen und langfristig tragfähigen Einsatz. Aspekte wie Cloud Integration, Wissensmanagement sowie die Einbindung in bestehende Systeme und Partnerlösungen wurden von Anfang an in einer durchdachten Architektur verankert. Ziel war es, von Beginn an eine Lösung zu schaffen, die im professionellen Einsatz überzeugt.
Schneller zur Entscheidung: fundiert, kontextbezogen und jederzeit verfügbar
Nach seinem Launch zur Eplan Next26 wird der Eplan Copilot Anwendern die gesamte funktionale Tiefe der Eplan Plattform über eine intuitive, dialogbasierte Interaktion schrittweise erschließen. Statt sich durch Menüs, Funktionen oder Dokumentationen zu arbeiten, formulieren User ihre Aufgaben in natürlicher Sprache. Der Copilot liefert daraufhin kontextbezogene Antworten, klare Handlungsempfehlungen und schrittweise Anleitungen – nachvollziehbar, präzise und unmittelbar anwendbar. Im ersten Schritt erhöht der Copilot spürbar die Effizienz von Anwendern, indem er repetitive Tätigkeiten ab- bzw. übernimmt.
Datenqualität sorgt für eindeutige Ergebnisse
Ein zentraler Mehrwert liegt dabei in der Qualität und Verlässlichkeit der Informationen. Anders als viele generische KI‑Anwendungen basiert der Eplan Copilot auf einer konsistenten, strukturierten und geprüften Datenbasis. Damit dient die KI als belastbare Informationsquelle, auf die sich Anwender im täglichen Engineering verlassen können – ein entscheidender Faktor für die professionelle industrielle Anwendung. Dafür wurde dem Eplan Copilot verlässliches und geprüftes Wissen mitgegeben und erste Fähigkeiten eingebaut, den Anwender mit diesem Wissen zu unterstützen. Auf dieser Grundlage erlangt der Copilot zudem sukzessiv neue Fähig-keiten, um dem Anwender perspektivisch repetitive Aufgaben abnehmen zu können wie beispielsweise das Durchführen von Prüfläufen, das Erstellen von Stücklisten, Verbindungslisten, Verdrahtungslisten und vieles mehr.
Künstliche Intelligenz verbindet
Der Copilot fungiert als neue Interface‑Ebene zwischen Mensch und Plattform, die Wissen, Funktionen und reale Anwendungen zusammenführt. Er agiert als „Co‑Thinking Partner“, der unterstützt, führt und befähigt – ohne dem Ingenieur Entscheidungen abzunehmen. Ein Beispiel für den Nutzen ist der Artikelverwendungsnachweis. Möchte ein Konstrukteur wissen, in welchen Projekten er ein Produkt bzw. eine Komponente verwendet hat, braucht er nur die Artikelnummer eingeben. Die KI durchsucht in der Cloud die Projekte und gibt direkte Links zu den Projektseiten, auf denen die Artikel verwendet werden.
Ziel ist ein Arbeitsmodus, der Orientierung und Vereinfachung bietet, statt zusätzliche Komplexität zu schaffen. Mit diesem Ansatz hebt sich Eplan deutlich vom vielfach kurzfristig orientierten KI‑Marktumfeld ab. Im Fokus steht nicht der schnelle Effekt, sondern nachhaltiger Mehrwert. Der Entwicklung des Copilot basiert auf stabilen Plattformstrukturen, klaren Governance‑Prinzipien und einem tiefen Verständnis realer Engineering‑Workflows. So entsteht eine Lösung, die nicht experimentell ist, sondern heute schon produktiv eingesetzt werden kann – und gleichzeitig auf langfristige Weiterentwicklung ausgelegt ist.
Cloud-Einsatz auf Nummer Sicher
Auch technologisch setzt Eplan auf Skalierbarkeit und Integration. Im Gegensatz zu isolierten KI‑Funktionen in einzelnen Tools ist der Copilot auch als zentraler Cloud‑Service nutzbar. Dadurch lassen sich perspektivisch auch Daten von Kunden oder Partnern integrieren, wie auf der Eplan Next26 am Beispiel von Rittal Kühlgeräten vorgestellt wird. Gleichzeitig integriert der Copilot schrittweise das gesamte Eplan Ökosystem, vom Data Portal über Cloud‑Services bis hin zu projektbezogenen Anwendungen. Der Sicherheit von Daten wird dabei besonderes Augenmerk geschenkt – auch in diesem Aspekt weicht der Copilot nicht von anderen Eplan Lösungen ab. Dabei wird nicht nur der Übertragungsweg aus der lokalen Umgebung von Kunden zur KI verschlüsselt. Auch die Cloud selbst entspricht höchsten Sicherheitskriterien und wird durch Zertifizierungen wie etwa ISO27001, TISAX, SOC-2 oder MLPS 2.0 nachgewiesen. Potenziellen zusätzlichen Risiken begegnet Eplan also mit seiner bewährt professionell betriebenen Infrastruktur.
KI und der Blick in die Zukunft
Eplan steht für Verlässlichkeit und Sicherheit – sowohl als Unternehmen als auch in der Anwendung der Engineering-Software. Die Strategie ist klar: Unternehmen sollen befähigt werden, den höchstmöglichen Kundennutzen aus der Software herauszuholen. Somit wird der Eplan Copilot immer stärker unterstützen. Durch ständige Erweiterung der Wissensbasis sowie fortlaufendem Zuwachs an Skills wird der Copilot mit der Zeit immer mehr zum Piloten. Auch die Vision ist schon formuliert: Vom automatisierten zum autonomen Engineering.