Bestehende Auskleidungslösungen weisen eine relativ geringe Verschleißfestigkeit sowohl gegen chemische Angriffe als auch gegen abrasive Schlämme auf und setzen beim Verschleiß schädliche Chemikalien frei. Zudem sind diese Lösungen teuer in der Anschaffung und Wartung, wobei es häufig zum Aufweiten der Auskleidung kommt, wenn die Durchflussmessgeräte nicht umgehend installiert oder vorübergehend ausgebaut und dann wieder installiert werden. Bestehende Lösungen stellen auch Herausforderungen bei der Lagerhaltung und Bestandsführung dar, da unterschiedliche Anwendungen unterschiedliche Auskleidungstypen erfordern, ein Problem, das durch die relativ hohen Kosten noch verschärft wird.
Um diese Probleme zu lösen, bieten magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte von Rosemount jetzt eine PEX-Auskleidungsoption, die von anderen Anbietern nicht angeboten wird. Diese Exklusivität ermöglicht es den Endanwendern, Bedenken hinsichtlich per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) und Herausforderungen bei der Haltbarkeit zu bewältigen, ohne die Messtechnologie oder den Lieferanten wechseln zu müssen.
PEX-Auskleidungen, die kein PFAS enthalten, helfen den Endbenutzern, auf die zunehmende regulatorische, ökologische und öffentliche Kontrolle zu reagieren und gleichzeitig die Leistung der Auskleidung aufrechtzuerhalten. Dies vereinfacht die Materialauswahl und Bevorratung im Vergleich zu Auskleidungen auf Fluorpolymerbasis, da letztere je nach Anwendung in den Konstruktionswerkstoffen variieren können.
Die vernetzte Molekularstruktur der PEX-Auskleidung bietet eine hohe Abriebfestigkeit und eignet sich somit für Abwasser, Schlämme und andere Anwendungen mit mitgeführten Feststoffen, bei denen der Verschleiß der Auskleidung die Lebensdauer des Produkts verringern kann. Trotz all dieser Vorteile sind PEX-Auskleidungen in der Regel kostengünstiger als alternative Lösungen. PEX-Auskleidungen sind ab sofort für Rohrnennweiten von bis zu 8 Zoll/DN200 erhältlich, während Auskleidungen für größere Rohrnennweiten in Entwicklung sind.