Nach einer Unternehmenspräsentation diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Entwicklungen und konkrete Handlungsbedarfe aus Sicht der Praxis. An dem Gespräch nahmen unter anderem Wolfgang Groß-Elsen und Volker Groß, geschäftsführende Gesellschafter der ELSEN Holding, sowie weitere Führungskräfte der Unternehmensgruppe teil. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Dennis Junk begleitete den Termin.
Fahrermangel und Fachkräftegewinnung im Fokus
Ein zentrales Thema war der anhaltende Fahrermangel. ELSEN machte deutlich, dass neben hohen Führerscheinkosten insbesondere bürokratische Hürden – etwa bei der Anerkennung von Drittstaatenführerscheinen und bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte – den Zugang zum Beruf erschweren. Hier braucht es aus Sicht des Unternehmens praktikable und beschleunigte Verfahren.
Bürokratieabbau und bessere Rahmenbedingungen gefordert
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem hohen Bürokratieaufwand, der insbesondere mittelständische Unternehmen belastet. Diskutiert wurde unter anderem die Vermeidung zusätzlicher Berichtspflichten sowie die Notwendigkeit, Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten.
Darüber hinaus wurde die Bedeutung einer zweckgebundenen Reinvestition der Lkw-Maut in die Straßeninfrastruktur hervorgehoben – insbesondere für Brücken, Stellplätze und den Erhalt des Verkehrsnetzes.
Transformation zu alternativen Antrieben
Im Hinblick auf die Transformation der Branche thematisierte ELSEN auch den Einsatz alternativer Antriebstechnologien. Dabei wurde deutlich, dass verlässliche politische Rahmenbedingungen entscheidend sind, um Investitionen in klimafreundliche Antriebe und alternative Kraftstoffe wirtschaftlich tragfähig zu machen.
Offener Austausch zwischen Politik und Praxis
Wolfgang Groß-Elsen bewertete den Austausch positiv:
„Der direkte Dialog mit der Politik ist für unsere Branche von großer Bedeutung. Nur wenn die tatsächlichen Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag berücksichtigt werden, können nachhaltige und praxisnahe Lösungen entstehen.“
Auch Bundesverkehrsminister Schnieder unterstrich die Bedeutung solcher Vor-Ort-Termine, um Einblicke in die Realität der Unternehmen zu gewinnen und Impulse für politische Entscheidungen mitzunehmen.
Gemeinsames Ziel: Zukunftsfähige Logistik
Der Besuch verdeutlicht die Relevanz eines engen Austauschs zwischen Politik und Wirtschaft. Die ELSEN Unternehmensgruppe wird sich weiterhin aktiv in den Dialog einbringen, um die Zukunft der Logistikbranche mitzugestalten und tragfähige Lösungen für die
aktuellen Herausforderungen zu entwickeln.
Weitere Informationen über die ELSEN Unternehmensgruppe unter: www.elsen-logistics.com