-Ausrüstung und einer der Vorreiter beim Einsatz der RFID-Technologie im Fashion Segment auf RFID zur Sicherung seiner Waren. Der Hersteller von Extremsporttextilien hat im Grazer Shop mit einer RFID-basierten Inventurabwicklung zu Jahresbeginn demonstriert, dass die Technologie in Sachen Effizienz und Transparenz herkömmlichen Anwendungen um Längen voraus ist. Einmal mehr beweist er jetzt, dass RFID nicht nur theoretische Lösungspotenziale, sondern auch handfeste ökonomische Vorteile eröffnet.
Im Northland-Store in Graz wurden bereits zu Inventurzwecken rund 1300 verschiedene Outdoor-Produkte wie Jacken, Hosen, Pullover bis hin zu Rucksäcken und Thermoskannen mit RFID-Tags ausgestattet. Seit kurzem kombinieren die Datenträger erstmals die Artikelinformation und eine Diebstahlsicherung auf einem Hang-Tag. „Damit ist die Anwendung wesentlich kostengünstiger als getrennte Systeme“, gibt Otto Url, RFID-Projektverantwortlicher für die Northland GmbH, Einblick in die wesentlichen Vorteile der Lösung. Am Kassenbildschirm wird angezeigt, wenn ein Diebstahl auftritt. Dazu kann ein optischer oder akustischer Alarm am Gate ergänzt werden. „Die RFID Diebstahlsicherung meldet nicht nur, dass ein Produkt gestohlen wurde, sondern auch welches und wann. Mit dieser Information kann besonderes Augenmerk auf diebstahlgefährdete Produktgruppen und Zeiten gelegt werden“, ergänzt Url. Gleichzeitig können gestohlene Produkte sofort nachgeordert werden, um die Verfügbarkeit im Shop unverzüglich zu gewährleisten.
Diese Installation ist die weltweit erste reine UHF EPC G2 Diebstahlschutz Installation im Fashion Segment und soll nach einer dreimonatigen Testphase auf weitere Northland-Shops ausgeweitet werden. Zwei wesentliche Eckpfeiler machen den Diebstahlschutz in dieser Form überhaupt erst technisch möglich: der neue UHF G2XL Chip von NXP und die RFID/AutoID Middleware You-R® OPEN des österreichischen Technologieconsulting- und Softwareunternehmens RF-iT Solutions. „Der Einsatz war bisher noch schwierig, da traditionelle UHF RFID Gates ein schwer eingrenzbares Lesefeld hatten, was oft zu unerwünschten Fehlalarmen führte“, erklärt Rainer Lutz, Marketing Manager, NXP Semiconductors. NXP hat deshalb ein neuartiges Referenzgate entwickelt, das ein sehr präzises Lesefeld erzeugt. Es ermöglicht einen über 8 Meter breiten offenen Eingangsbereich, welcher wie durch einen unsichtbaren dünnen elektronischen Vorhang Produkte präzise erkennt, wenn sie den Ausgang passieren.
„Das UPM Raflatac’s UHF EPC Gen 2 Web Inlay, das bei Northland eingesetzt wird, wurde speziell auf die Anforderungen von Fashion-Anwendungen optimiert. Damit kann eine exzellente Inventurleseperformance selbst bei eng hängenden Textilien erreicht werden“ erklärt Mikko Immonen, Business Development Direktor bei UPM Raflatac. „Das Inlay kann in allen Orientierungen präzise erkannt werden, sodass sich speziell im EAS Gate Vorteile erzielen lassen.“
Neben UPM Raflatac konnte Toshiba als Projektpartner gewonnen werden, die mit ihrer verlässlichen RFID-Modultechnologie und dem B-SA4 RFID Drucker den Shop auch auf künftige, erweiterbare Anforderungen vorbereitet.
„Die Fashion-Lösung von You-R® OPEN gewährleistet eine rasche Umsetzung des Projektes entlang der Logistikkette und direkt in den Shops sowie eine rasche Anbindung an vorhandene Warenwirtschaftssysteme, um die Investitionskosten stark zu reduzieren“ erklärt DI Dominik Berger, Geschäftsführer von RF-iT Solutions. Der Einsatz des vielfach erprobten skalierbaren Operating Environment You-R® OPEN als Verbindungsglied zwischen der RFID-Hardware und der bestehenden IT-Infrastruktur reduziert den Umsetzungszeitraum und ist auf die individuelle Prozesslogistik der jeweiligen Kunden rasch und einfach konfigurierbar. Damit kann nicht nur die Inbetriebnahme sondern auch der laufende Betrieb, etwa bei veränderten Anforderungen, effizient gestaltet werden.
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