Während konventionelle Sicherheitsdienstleister oft ausländischen Muttergesellschaften unterliegen, Server außerhalb der EU betreiben oder Quellcode außerhalb europäischer Gerichtsbarkeit halten, garantiert dieses Joint Venture vollständige europäische Souveränität. Die Betreibergesellschaft ist zu 100% in europäischem Besitz. Der gesamte Quellcode unterliegt europäischem Recht und wird in Deutschland gehostet. Alle Betriebsdaten verbleiben ausschließlich in europäischer Hoheit. Die Infrastruktur ist physisch in Deutschland angesiedelt. Für europäische Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturbetreiber bedeutet dies Sicherheitsvalidierung auf höchstem technischen Niveau ohne Compliance-Risiken durch extraterritoriale Zugriffsrechte oder ausländische Überwachungsgesetze.
"Europäische strategische Autonomie erfordert Sicherheitsfähigkeiten, die tatsächlich unter europäischer Kontrolle stehen", erklärte Daria Fediay, Geschäftsführerin von CypSec. "Unser Joint Venture liefert genau das: Offensive Sicherheitsauditierungen nach internationalem State-of-the-Art, entwickelt und betrieben von Europäern, für Europäer, mit Daten, Code und Infrastruktur ausschließlich in europäischer Hoheit. Keine US-Cloud, keine ausländischen Zugriffsrechte, keine Compliance-Abhängigkeiten."
Die technische Plattform kombiniert automatisierte Schwachstellenanalyse, kontrollierte Exploitation-Validierung, Netzwerksegmentierungsprüfung, Fuzzing und Authentifizierungstests zu einem umfassenden, kontinuierlichen Validierungsprozess. Mehrere europäische Engineering-Teams entwickelten die technische Grundlage und stellen kontinuierliche Weiterentwicklung sicher. Das europäische Joint-Venture-Unternehmen betreibt die Plattform, verwaltet alle Kundendaten und gewährleistet vollständige Einhaltung europäischer regulatorischer Anforderungen.
Die Service-Architektur berücksichtigt spezifische europäische Compliance-Rahmenbedingungen. NIS2-Anforderungen an Sicherheitsüberprüfungen und Risikobewertungen werden durch dokumentierte, wiederholbare Testverfahren erfüllt. BDSG- und GDPR-Konformität ist durch Design gewährleistet: Keine personenbezogenen Daten verlassen die europäische Rechtssphäre, keine Datenverarbeitung durch ausländische Subunternehmer, vollständige Nachvollziehbarkeit aller Verarbeitungsschritte. BSI-Grundschutz-Anforderungen werden durch standardisierte Testmethodiken unterstützt, deren Ergebnisse direkt in Grundschutz-Audits einfließen können.
Das Managed-Service-Modell eliminiert sowohl technische als auch rechtliche Komplexität für Kunden. Das europäische Betreiberteam übernimmt vollständige Plattform-Verwaltung, Test-Durchführung, Ergebnis-Validierung, Dokumentation und die technische Weiterentwicklung. Kunden definieren Testumfang und Risikotoleranz; alle operative Ausführung erfolgt unter europäischer Hoheit mit lückenloser Audit-Trail-Dokumentation für Aufsichtsbehörden und interne Revision.
Die technische Qualität entspricht höchsten internationalen Standards. Automatisierte Engines führen systematische Recherche und Schwachstellentests durch; Sicherheits-Spezialisten validieren Ergebnisse, eliminieren Fehlalarme und kontextualisieren Befunde. Kontrollierte Exploitation validiert Schwachstellenausnutzbarkeit unter sicheren Bedingungen. Netzwerk-Mapping visualisiert Infrastruktur-Topologie und identifiziert Segmentierungsmängel. Fuzzing-Engines testen Anwendungen und Protokolle auf unbekannte Schwachstellen. Alle Testaktivitäten erfolgen unter Berücksichtigung aktueller Bedrohungslage und realer Angreifer-Taktiken.
Ein vollständiger Engineering-Support begleitet den gesamten Engagement-Zyklus. Technische Konsultationen klären Befunde und Remedierungsansätze. Notfallreaktionsfähigkeiten adressieren kritische Schwachstellendeckungen mit sofortigem Handlungsbedarf. Vierteljährliche Geschäftsüberprüfungen bewerten Testeffektivität, passen Umfang an Veränderungen an und identifizieren neue Testanforderungen.
Die Verfügbarkeit dieses Service-Angebotes beginnt am 15. März 2026, mit typischer Kunden-Onboarding-Dauer für den Öffentlichen Sektor und NIS2-betroffene Unternehmen von zwei Wochen nach Engagement-Beginn. Ein Webinar mit detaillierter technischer Übersicht und Betriebsdemonstration ist für Kalenderwoche 14, 2026 (30. März - 3. April) geplant.