Mit den übersichtlich dargestellten Werten will CSP auf das explosionsartige Wachstum von Datenbanken aufmerksam machen. Diese Entwicklung ist einerseits durch strengere Regelungen und Vorschriften zur elektronischen Datenarchivierung bedingt. Zum anderen aber ergibt sich auch durch die zunehmende Bedeutung nationaler Normen wie GDPdU, GoBS, Basel II und anderen Vorgaben immer mehr die Pflicht, Datenbanken oder Teile davon zu archivieren. Auch der Umfang von Massendaten erhöht den Umfang von Datenbanken beträchtlich. Die üblichen Sicherungsmechanismen für Datenbanken und die Verwendung von Indizes für einen schnellen Zugriff auf die Daten sorgen überdies dafür, dass der Speicherbedarf in vielen Betrieben das Dreifache der eigentlichen Nutzgröße beträgt. Diese Größen werden im Berechnungstool von CSP ebenfalls berücksichtigt. Entlastung bringt hier nur eine effiziente Datenbankarchivierung. „Nicht nur steuerrechtliche Daten sind hier zu beachten: Auch Qualitätssicherungsdaten, Prozess- und Produktionsdaten und die Verwaltungsdaten von Drittsystemen sind relevant und müssen langfristig aufbewahrt werden. Datenbankarchivierung ist daher ein wichtiger Bestandteil komplexer ILM-Strategien“, empfiehlt CSP-Geschäftsführer Mario Täuber.
Zur Entlastung der Datenbanken und gleichzeitigen Performance-Steigerung hat CSP die Lösung Chronos entwickelt, die schnell zur Kostenersparnis im Speicherumfeld und zu mehr Flexibilität beiträgt. Aufgrund seiner offenen Architektur und der Verwendung von Standardformaten ist die Datenkonsistenz bei Archivierungs- und Wiederherstellungsvorgängen jederzeit gewährleistet und der Informationsverlust ausgeschlossen. Die Daten lassen sich in der Regel in ein gewünschtes Datenbankschema zurückimportieren, andernfalls generiert die Software eigenständig Änderungsstatements, so dass das Schema der Datenbank für den Import angepasst werden kann. Darüber hinaus erkennt die Software relationale Abhängigkeiten. Chronos unterstützt die relationalen Datenbanken von Oracle, IBM DB2 und Microsoft SQL Server. Die Software basiert auf Java und ist für viele Betriebssysteme verfügbar, unter anderem für Windows XP und Windows Server 2003 sowie Linux, Sun Solaris und IBM AIX.