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CEST Centre of Excellence in Surface Technology and Materials Viktor-Kaplan-Str. 2 2700 Wiener Neustadt, Austria http://www.echem.at/
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CE
CEST Centre of Excellence in Surface Technology and Materials

CEST als internationale Experten-Drehscheibe für ionische Flüssigkeiten

65 Spezialisten aus zwölf Ländern diskutierten in Wr. Neustadt die Forschungsziele und zukünftigen Visionen.

(PresseBox) (Wiener Neustadt, )
Für einen Tag gaben sich im CEST Kompetenzzentrum Anfang Oktober 2009 die führenden weltweiten Wissenschaftler für den Einsatz von ionischen Flüssigkeiten in der elektrochemischen Oberflächentechnologie ihr Stelldichein. Die 65 Spezialisten aus zwölf Ländern diskutierten bei diesem eintägigen, hochkarätig besetzten „Round Table“ die Forschungsergebnisse und die zukünftigen Visionen und Forschungsziele.

Die Forschungen mit ionischen Flüssigkeiten haben bei CEST eine lange Tradition – seit 2000 wird in Wr. Neustadt daran geforscht. In diesem Zeitraum hat sich ein breites Wissenspektrum in diesem speziellen Bereich angesammelt. Die Forschungstätigkeit bei CEST konzentriert sich in diesem Bereich auf die elektrochemische Reduktion von Beschichtungsmaterialien wie Chrom, Tantal, Titan oder Niob mit ionischen Flüssigkeiten, die etwa auf Pyrrolidinium und Imidazolium basieren. Diese Prozesse finden bei Temperaturen unter 200 ° Celsius statt und gelten als energiesparender und umweltfreundlicher als die herkömmlichen Verfahren. Ein weiterer Vorteil dieser Abläufe ist, dass die elektrochemische Verfeinerung der Beschichtungen mit ionischen Flüssigkeiten zerstörungsfrei in Bezug auf das Substrat möglich ist.

Spannend waren beim „Round Table“ die vom wissenschaftlichen Leiter von CEST, Bernhard Gollas, eingeleiteten Gastreferate der angereisten Spezialisten. Prof. Werner Freyland setzte sich in seinen Ausführungen mit elektrolytischen Abscheidung von Metallen und chemischen Verbindungen und den Erscheinungen von Flüssigkeiten zwischen Flächen auseinander. Der Autor des Werkes „Ionische Flüssigkeiten in der Synthese“, Tom Welton, zeigt Publikum die Auswirkungen von REACH auf elektrochemische Anwendungen mit ionischen Flüssigkeiten auf. REACH ist die Abkürzung für Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien und steht für ein neues Chemikaliengesetz. Der Australier Patrick Howlett von der Monash University gab einen spannenden Einblick über die Wechselwirkungen von Oberflächen im Einsatz von ionischen Flüssigkeiten. Im Speziellen präsentierte er die jüngsten Forschungsbereiche bei Aktuatoren und Sensoren, in der Solarenergie und bei Batterien. Weiter hochkarätige Gastredner waren Keith Johnson (University of Regina in Kanada), Olga Babushkina (CEST), Marcelle Gaune-Escard (CNRS Frankreich), Donald Sadoway (Massachusetts Institute of Technology, USA) und Yasushi Katayama (Keio University, Japan).
Durch das mit Vertretern aus der europäischen Industrie- und Universitätenlandschaft hochrangig besetzte Publikum wurde ein reger Diskussionsablauf in Gang gesetzt, der schließlich in informellen Rahmen bei einem Wiener Heurigen seinen gesellschaftlichen Abschluss fand.

CEST Centre of Excellence in Surface Technology and Materials

Die CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische
Oberflächentechnologie GmbH steht mit ihren Partnern aus der Wissenschaft und der Wirtschaft im Dienste der produzierenden Industrie.

Ziel aller Partner ist es, die durchgeführten Entwicklungen für innovative wirtschaftliche Prozesse und Produkte zu bündeln. Innerhalb der Laufzeit des Comet K1 Programms soll sich die CEST GmbH als europäisches Spitzeninstitut für elektrochemische Oberflächentechnologie etablieren. Die Forschungsvorhaben der CEST GmbH werden in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Universitäten durchgeführt. Federführend wirken Institute von folgenden Einrichtungen mit:
- Technische Universität Wien
- Technische Universität Graz
- Universität Wien

Das CEST Kompetenzzentrum konzentriert sich auf die elektrochemische Oberflächentechnik und Korrosionsforschung sowie der Oberflächencharakterisierung.

Durch die Ergebnisse der Forschungstätigkeit ist es möglich
Metallschichten und neue Schichtsysteme mit optimierten Eigenschaften zu entwickeln
(z.B. nanokristalline Schichten)
die Herstellung von Oberflächen kostengünstiger und umweltfreundlicher zu gestalten

Unsere Top-Fachkräfte aus der Elektrochemie, Oberflächenanalytik sowie der physikalischen und theoretischen Chemie haben ein gebündeltes multidisziplinäres Know-how in den Bereichen Korrosion sowie der elektrochemischen Beschichtung und Strukturierung.

Weiters verfügt die CEST GmbH über einen umfassenden Gerätepark zur Durchführung der Analysen und Forschungen.

Das CEST Kompetenzzentrum bietet hierzu folgende Serviceleistungen:
– Forschung, Entwicklung und Analytik
– Optimierung von Prozessen und Produktionsabläufen
– Machbarkeitsstudien
– Entwicklung von Instrumenten und Geräten
– Projektaufträge

CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische
Oberflächentechnologie GmbH
Viktor Kaplan Straße 2
A-2700 Wiener Neustadt, Österreich
Tel.: +43 (0) 2622 22266
Fax.: +43 (0) 2622 22266 – 50
E-Mail: office@cest.at

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