Neben den drei "EXIST-Gründerhochschulen" wurden die folgenden neun Hochschulen zur Förderung ausgewählt:
- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
- Freie Universität Berlin
- Technische Universität Darmstadt
- Hochschule Esslingen
- Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Technische Universität Hamburg-Harburg
- Karlsruher Institut für Technologie
- Universität Koblenz-Landau
- Leuphana Universität Lüneburg
An dieser zweiten Wettbewerbsrunde beteiligten sich insgesamt 49 Hochschulen aus ganz Deutschland, wovon 27 Hochschulen aufgerufen wurden, eine hochschulweite Gesamtstrategie zur Gründungsprofilierung zu konzipieren. Eine mit unabhängigen Experten besetzte Jury hat alle Strategiekonzepte bewertet und die besten Konzepte ermittelt.
Der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Thierry Volery (Universität St. Gallen), konnte von Fortschritten berichten und attestierte allen teilnehmenden Hochschulen und ihren Konzepten ein hohes Qualitätsniveau: "Seit der ersten Auswahlrunde im Jahr 2011 haben die Hochschulen nochmals an ihrem Gründerprofil gefeilt und hervorragende Zukunftskonzepte eingereicht. In diesem Jahr war es noch schwieriger, die besten Hochschulen aus der Masse der guten Anträge auszuwählen. Die deutschen Hochschulen sind auf gutem Wege und brauchen sich international nicht zu verstecken. Der EXIST-Wettbewerb hat noch einmal zusätzliche Kräfte in der Hochschullandschaft freigesetzt."
Zu EXIST: Mit dem Programm "EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft" werden Maßnahmen und Projekte gefördert, um das Gründungsthema an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen deutschlandweit breit zu verankern. Der Wettbewerb "EXIST-Gründungskultur - Die Gründerhochschule" ergänzt im Themenfeld "Gründung/Unternehmertum" zudem die Exzellenzinitiative für Spitzenforschung an Hochschulen. Im Rahmen des Wettbewerbs "Die Gründerhochschule" stellt das BMWi über sieben Jahre rund 47 Mio. Euro für anspruchsvolle Projekte an Hochschulen bereit. Der Wettbewerb wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.