"Neben der klaren Senkung der SMS-Preise war es für uns besonders wichtig, mobile Internetnutzer künftig wirksam vor unerwartet hohen Rechnungen zu bewahren", so der Bundeswirtschaftsminister weiter. Bislang war es möglich, die Verbraucher mit stark überhöhten Rechnungen zu belasten, sofern sie im europäischen Ausland größere Datenmengen - wie etwa einen Film - aus dem Netz herunter geladen hatten.
Darüber hinaus wurde vereinbart, den im vergangenen Jahr unter deutscher Ratspräsidentschaft ausgehandelten Euro-Tarif für Handygespräche zu verlängern und weiter abzusenken. Bis zum Jahr 2013 sollen dabei jedes Jahr die maximalen Minutenpreis um 3 Cent auf dann nur noch 34 Cent für eingehende Gespräche weiter reduziert werden.
Bundesminister Glos begrüßte die Einigung der Minister zur konsequenten Weiterentwicklung des Telekommunikationsrechtsrahmens. Damit wird ein wichtiges Signal und Rechtssicherheit für den TK-Sektor gegeben und notwendige Anpassungen an die Entwicklung neuer Hochgeschwindigkeitsnetze auf den Weg gebracht. Glos dazu: "Mit diesen Änderungen werden die gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten elementaren Weichen für effiziente Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze gestellt und die Förderung nachhaltige Investitionen in die Entwicklung solcher Netze eindeutig adressiert."
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