Klassische FTS-Lösungen stoßen häufig an ihre Grenzen, wenn Produktionsprozesse flexibel angepasst oder neue Anforderungen umgesetzt werden müssen, denn sie sind meist auf bestimmte Lastgrößen oder einzelne Aufgaben zugeschnitten. Veränderungen im Produktionslayout, unterschiedliche Palettengrößen oder neue Kommissionierprozesse erfordern daher häufig umfangreiche Umrüstungen oder den Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge.
Fahrzeuge lassen sich schnell anpassen
Mit seinem modular aufgebauten ConTrax® Module One will der Systemintegrator und FTS-Spezialist BÄR Automation das ändern. „Dank des modularen Ansatzes lassen sich Fahrzeuge schnell an neue Einsatzbereiche anpassen“, erläutert Ralf Bär, CEO von BÄR Automation. „Unsere zentrale Plattform kann mit Transportmodulen, Hubeinheiten, Roboter-Modulen oder kundenspezifischen Funktionsmodulen kombiniert werden. So entsteht eine Lösung, die sich exakt an die jeweilige Aufgabe anpasst und sich bei geänderten Prozessen jederzeit erweitern lässt.“
Zudem können Unternehmen mit dem modularen Ansatz zunächst mit einem Basissystem starten und dieses dann schrittweise erweitern. So lassen sich Materialflüsse effizient skalieren und an neue Anforderungen anpassen. Zudem überzeugt der Autonome Mobile Roboter durch seine omnidirektionale Wendigkeit, seine Traglast von bis zu 500 kg und seinen kompakten Footprint.
Bei Bedarf kann das Fahrzeug mit Robotermodulen für Kommissionier-, Bestückungs- oder Verpackungsaufgaben ausgestattet werden. Dabei setzt BÄR Automation auf eine clevere Entkopplung: Anders als herkömmliche mobile Manipulatoren wird der Roboter dabei nicht direkt auf dem AGV montiert, sondern auf einer mobilen Versorgungsstation befestigt.
Entkopplung von FTS und Roboterarm
Das ConTrax® Module One kann dann das Roboter Modul problemlos aufnehmen und dorthin bringen, wo sie benötigt wird. Durch die Entkopplung von FTS und Roboterarm lassen sich beide Systeme unabhängig voneinander einsetzen. Der Roboter kann an seinem Platz dank einer leistungsstarken Batterie über mehrere Stunden autonom arbeiten, während das FTS andere Transportaufgaben übernimmt und anschließend die Station bei Bedarf an einen neuen Einsatzort bringt.
„Diese Kombination von Transport- und Manipulationsfunktionen in einem System reduziert die Anzahl benötigter Fahrzeuge, steigert die Gesamteffizienz der Logistikprozesse und sorgt für Flexibilität, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit“, sagt Ralf Bär.
Flexibler Trolley-Adapter
Für weitere Flexibilität vor allem in Brownfield Anlagen sorgt der ConTrax® TrolleyFlex Adapter: Mit Funktionen wie dynamischer Höhenanpassung und flexibler Doppelkugelkopfkupplung ermöglicht er den automatisierten Transport unterschiedlichster Trolleys und Lastträger und passt sich dabei flexibel an verschiedene Behältergrößen und Positionen der Trolleys an. Der Adapter bietet dabei sogar die Möglichkeit, Trolleys mit festen Rollen flächenbeweglich und omnidirektional zu transportieren.
Kleiner Footprint, große Traglast
Für größere Lasten und Hubhöhen ergänzt der ConTrax® Forklift AGV das BÄR-Portfolio. Der autonome Gabelstapler punktet mit einer Traglast von bis zu 1.500 kg, omnidirektionaler Wendigkeit sowie einer variablen Breitenverstellung, die maximale Stabilität gewährleistet – selbst bei Hubhöhen bis 3 Metern. Dank seiner kompakten Bauweise und autonomen Navigation meistert der autonome Gabelstapler enge Gänge und komplexe Lagerlayouts.
BÄR Automation GmbH
https://baer-automation.com/de
Technische Highlights des ConTrax Module One
Traglast bis 500 kg für vielfältige intralogistische Aufgaben
Omnidirektionale Mobilität sorgt für hohe Wendigkeit, ideal für enge Layouts
Freie Navigation (SLAM): schnelle Inbetriebnahme ohne bauliche Anpassungen
Induktives Laden: Rund-um-die-Uhr-Betrieb ohne manuelle Eingriffe
Industriegerechte Sicherheitsarchitektur – inklusive Personenschutz-Laserscanner und Sicherheitssteuerung