Die Studie der HIS untersucht den Berufsverlauf und die aktuelle Situation von Hochschulabsolventinnen und -absolventen des Prüfungsjahrgangs 2001 fünf Jahre nach dem Abschluss. Sie zeigt im Vergleich zu früheren Jahrgängen, dass viele Fachrichtungen aktuell eine bessere Chance auf eine Erwerbstätigkeit bieten. So liegt die Quote der regulär Erwerbstätigen derzeit bei 86 Prozent (85 Prozent bei Universitäts- und 90 Prozent bei Fachhochschulabsolventen. Die Arbeitslosenquote ist mit etwa drei Prozent bei Universitäts- und zwei Prozent bei Fachhochschulabsolventen ausgesprochen niedrig. Dabei sind die Absolventen der MINT-Studiengänge beruflich besonders erfolgreich: Mit 97 Prozent sind fast alle Fachhochschulabsolventen der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen regulär erwerbstätig. Erwerbstätigenquoten von über 90 Prozent gibt es bei den Fächern Bauingenieurwesen (FH), Informatik (Uni und FH) und Maschinenbau (Uni) auf. Auch die Einkommenssituation ist hier besonders gut. Im Vergleich zu anderen Fächern beziehen Wirtschaftsingenieure und Informatiker aus beiden Hochschularten sowie Maschinenbauingenieure, Elektrotechnikingenieure und Mathematiker, die ein Universitätsstudium abgeschlossen haben, sehr viel höhere Gehälter.
Schavan betonte, dass gerade junge Frauen diese Berufschancen nutzen sollen: "Mit dem im Juni gestarteten Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen wollen wir mehr junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe gewinnen. Sie haben in diesen Berufen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und sehr gute Karrierechancen. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung.
Die gesamte Studie finden Sie im Internet unter www.his.de.