Den stärksten Zuwachs verzeichnen Flachbild- und Projektionsfernseher, deren Umsatz sich im Jahr 2005 auf 2,5 Milliarden Euro fast verdoppelt. „Der Anstieg der Verkaufszahlen bei Flachbildgeräten macht den Rückgang bei Röhrenfernsehern mehr als wett“, sagt Rohleder. Zum ersten Mal übertreffe in diesem Jahr das Geschäft mit LCD-, Plasma- und Projektionsfernsehern das Umsatzvolumen der traditionellen Geräte. Der Umsatz mit Röhrenfernsehern schrumpft in Deutschland 2005 um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,41 Milliarden Euro.
Bei Spielkonsolen sorgen neue Modelle und immer bessere, grafisch anspruchsvollere Spiele für Begeisterung. Mit vier Millionen Konsolen sollen im laufenden Jahr 63 Prozent mehr Geräte verkauft werden als im Vorjahr. Der Umsatz steigt um 38 Prozent auf 438 Millionen Euro. Bei mobilen Musikspielern führen legale Download-Dienste für Musik im Internet sowie kleinere und immer leistungsstärkere Geräte zu einem Absatzplus. Der Markt wächst 2005 um 36 Prozent auf 577 Millionen Euro. 86 Prozent davon entfallen auf MP3-Spieler, der Rest auf tragbare CD- und Minidisk-Player. Insgesamt werden 7,7 Millionen tragbare Musikspieler über die Ladentische gehen.
Seinen Höhepunkt erreicht in diesem Jahr der Markt für Digitalkameras. Die Zahl der verkauften Geräte steigt von sieben Millionen auf acht Millionen Stück, gleichzeitig bleibt der Umsatz aufgrund sinkender Preise bei rund 1,7 Milliarden Euro stabil. „Von attraktiven Preisen profitieren die Verbraucher nicht nur bei Digitalkameras, sondern auch bei Flachbildschirmen, MP3-Playern oder DVD-Rekordern“, sagt Rohleder. Weitere Impulse für den Markt der digitalen Unterhaltungselektronik erwarten die Anbieter von der Internationalen Funkausstellung IFA, die vom 2. bis 7. September 2005 in Berlin stattfindet.