- Die Bear-Cut ermöglicht Reifen- und Karkassen-Großhändler Dikabo ein neues Dienstleistungsangebot mit großem Absatzpotenzial
- Schnelle Inbetriebnahme und leichtes Handling der Anlage haben unmittelbar für eine hohe Produktivität gesorgt
- Dikabo schneidet maschinell zwischen 35 und 55 Reifen pro Tag nach
Durch die Bear-Cut, die erste halbautomatische Maschine für das Nachprofilieren von Bus-, Lkw- und Trailer-Reifen, kann der Reifen- und Karkassen-Großhändler Dikabo ab sofort eine neue Produktsparte anbieten. „Wir kaufen weltweit Reifen an, einen Teil davon schneiden wir nach, um die Laufleistung zu erhöhen und steigern so die Werthaltigkeit der Produkte. Anschließend liefern wir sie wieder in Märkte rund um den Globus“, erklärt Sven Wehrmeyer, Geschäftsführer des Unternehmens mit Sitz in Spelle (Niedersachsen).
Bisher nutzte das Unternehmen aus der Dikabo Group für diese Tätigkeit herkömmliche Handgeräte. „Wegen des hohen Zeitaufwands für das Nachschneiden von Hand boten wir diese Leistung bislang nur in geringen Stückzahlen an. Durch die Bear-Cut, die nur wenige Minuten benötigt, um einen Reifen nachzuprofilieren, haben wir nun die Möglichkeit, dieses Angebot deutlich auszuweiten und allen Kunden weltweit anzubieten. Die Nachfrage ist vorhanden“, erläutert er.
Bis zu 55 Reifen täglich: Die Bear-Cut ist bereits jeden Tag im Einsatz
Die Bear-Cut ist laut dem Dikabo-Geschäftsführer schon jetzt ständig im Einsatz. Der Großhändler schneidet laut Wehrmeyer jeden Tag 35 bis 55 Reifen nach, eine Menge, die sich von Hand kaum bewerkstelligen ließe. „Wir gehen wegen der hohen Kundennachfrage und der Arbeitseffizienz der Bear-Cut von einem relativ kurzen Zeitraum aus, bis sich die Anlage für uns rechnet“, sagt Wehrmeyer.
Außerdem fällt laut dem Firmenchef durch das maschinelle Nachprofilieren viel weniger Ausschuss an. Das manuelle Nachschneiden ist eine zeit- und kraftaufwändige Aufgabe, die ein spezielles handwerkliches Geschick voraussetzt. Selbst eine erfahrene Fachkraft benötigt mindestens eine halbe Stunde pro Reifen. Eine Ermüdung und ein Nachlassen der Arbeitsqualität im Laufe eines Arbeitstages durch die hohe körperliche Belastung lässt sich nicht vermeiden. Fehlschnitte können die Karkasse beschädigen und zu einem Totalausfall des Reifens führen. Deswegen verzichten bislang viele Unternehmen auf das wirtschaftlich effiziente und nachhaltige Nachschneiden. „Reifen, die sonst im Müll landen würden, können dank der Bear-Cut wiederverwendet werden. Das ist nicht nur besonders nachhaltig, sondern senkt auch die Kosten von Dikabo und erhöht gleichzeitig die Erlöse“, ergänzt Mark Berendsen, Erfinder der Bear-Cut und geschäftsführender Gesellschafter von Bear-Machines.
Sofort produktiv: Die Bear-Cut liefert schnelle und hochwertige Ergebnisse
Die Arbeit mit der Maschine von Bear-Machines ist dagegen stets präzise, schnell und komfortabel. Zudem setzt sie beim Bediener außer einer eintägigen Einweisung kein spezielles Know-how voraus. Die Bear-Cut liefert immer wiederholgenaue Ergebnisse. „Wegen der einfachen Bedienbarkeit der Anlage und der schnellen Inbetriebnahme haben wir uns für den Kauf der Bear-Cut entschieden. Das einfache Handling erlaubt eine schnelle Einarbeitung der Mitarbeiter und ihre Produktivität ist sofort sehr hoch“, erläutert Wehrmeyer.
Auf diese Weise trägt die Bear-Cut dazu bei, dass viel mehr Unternehmen die Vorteile des Nachschneidens nutzen. Das Nachprofilieren verlängert die Laufleistung eines Reifens um bis zu 25 Prozent und vermeidet damit die Produktion jedes vierten Neureifens sowie den damit verbundenen Rohstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Außerdem sparen Lkw mit nachprofilierten Reifen Kraftstoff, da die Pneus dann nachgeschnitten werden, wenn der Rollwiderstand besonders günstig ist. Darüber hinaus verbessert sich durch das Ausnutzen der maximal möglichen Laufleistung der Karkasse die Wirtschaftlichkeit der Fahrzeugflotte deutlich. Bei einem Stückpreis von Premiumreifen von 600 Euro und mehr trägt die Bear-Cut zu einer erheblichen Kostenersparnis bei und zudem zu einem geringeren CO2-Fußabdruck der Flotte.