Keine Abbauarbeiten im betroffenen Bereich
Die betroffene Grube ist Teil eines seit rund 30 Jahren bestehenden Quarzwerks. Nach Angaben des Betreibers fanden zum Zeitpunkt des Ereignisses keine Abbauarbeiten im Bereich der Bruchstraße statt. Im Rahmen der vorgesehenen Nachsorge- und Renaturierungsmaßnahmen war geplant, die Endböschung zu glätten.
Der Abrutsch wurde von Mitarbeitenden des Quarzwerks bemerkt. Die zuständigen Behörden wurden unverzüglich informiert.
Umfassende geowissenschaftliche Untersuchungen
Zur fachlichen Einordnung des Ereignisses wurden umgehend geowissenschaftliche Untersuchungen eingeleitet. Aktuell erfolgen Vermessungsarbeiten sowohl oberhalb als auch unterhalb der Wasserlinie. Zusätzlich werden folgende Aspekte analysiert:
- geologischer Untergrund
- Böschungsgeometrie
- mögliche Wechselwirkungen zwischen Lockergestein, Wasser und früheren Eingriffen
Planung der standsicheren Wiederherstellung
Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse werden belastbare Aussagen zur Standsicherheit getroffen. Parallel dazu wird die fachgerechte Neugründung der betroffenen Straße geplant. Ziel ist es, geeignete Gründungs- und Trassenkonzepte festzulegen, um die Straße im Umfeld der Rohstoffgewinnung dauerhaft und standsicher wiederherzustellen.