- Zukunftssichere Abrechnung: AEP.EnerS4 kombiniert ein intelligentes SAP-S/4HANA-Utilities-Mastersystem mit individueller Gestaltungsfreiheit für Energieversorger sowie, Netz- und Messstellenbetreiber
- Das Mastersystem entlastet Fachbereiche, reduziert Komplexität und schafft Skaleneffekte – ohne Mandanten-Template-Zwang
Spätestens bis Ende 2027 müssen alle Energieversorgungsunternehmen, die heute noch SAP IS-U einsetzen, auf SAP S/4HANA Utilities umsteigen. Gleichzeitig sind Projekt-, Betriebs- und Fachressourcen sowohl bei Versorgern als auch bei IT-Dienstleistern stark begrenzt. Folgen dieser Gemengelage: Individuelle Einzelprojekte lassen sich unter diesen Rahmenbedingungen kaum noch wirtschaftlich und terminsicher realisieren.
Die auf einem Mandantensystem basierende Abrechnungslösung AEP.EnerS4 bietet genau hier eine Lösung. Die neue Plattform von Arvato Systems basiert auf einem zentralen Mastersystem, das sich an der SAP-Strategie und dem RISE-Ansatz orientiert. Im Kern steht SAP S/4HANA Utilities, ergänzt durch definierte, optionale Serviceschalen für Betrieb, Prozessunterstützung, Weiterentwicklung und BPO-Leistungen.
Den entscheidenden Unterschied zu klassischen Template- oder Mandantenlösungen fasst Benedict Kock, Business Owner für AEP.EnerS4, zusammen: „Die Lösung ist kein statisches Projektartefakt, sondern eine vielschichtige Plattform. Im Kern befindet sich ein Mastersystem auf Basis von SAP RISE-MSP, um das sich verschiedene Schalen als Service legen können.“ Regulatorische Anforderungen, fachliche Innovationen und Automatisierungen werden zentral umgesetzt und stehen allen Nutzern zur Verfügung. So entstehen nachhaltige Synergien über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Gleichzeitig bleibt die notwendige Flexibilität erhalten. Utilities-Unternehmen unterscheiden sich stark in Größe, Geschäftsmodell und Prozesslandschaft – vom kleinen Stadtwerk bis zum großen Mehrspartenversorger. „Das Plattformkonzept von AEP.EnerS4 funktioniert wie ein Musterhaus mit Freiheitsgraden.“ erläutert Cora Koch, verantwortlich für den Fachvertreib bei Arvato Systems. „Je näher sich ein Kunde am Standard bewegt, desto größer sind Effizienz und Skaleneffekte. Wo Individualität erforderlich ist, lässt sie sich gezielt und kontrolliert abbilden – ohne die Zukunftsfähigkeit des Gesamtsystems zu gefährden. So entsteht eine zukunftssichere Abrechnungsplattform, die nicht nur heute überzeugt, sondern auch die digitale Transformation der Energie- und Versorgungswirtschaft nachhaltig unterstützt.“
Neben der technischen Migration adressiert AEP.EnerS4 auch die fachlichen Herausforderungen der Branche: steigende regulatorische Anforderungen, hohe manuelle Aufwände, gewachsene Workarounds und zunehmende Abhängigkeiten von wenigen Spezialisten. Durch standardisierte, automatisierte End-to-End-Prozesse entlastet die Plattform IT-Fachabteilungen und erhöht die Qualität im laufenden Betrieb.
Als SaaS-Lösung aus der Cloud ist AEP.EnerS4 vollständig an der SAP-Strategie ausgerichtet und eröffnet den Zugang zu modernsten KI-, Cloud- und Datendiensten. Das Betriebsmodell folgt zu 100 Prozent der SAP-Vision und bietet damit langfristige Sicherheit sowie neue Perspektiven für Digitalisierung, Integration und Automatisierung.
Mit dem Launch von AEP.EnerS4 positioniert sich Arvato Systems als langfristiger Plattformpartner für Verteilnetz- und Messstellenbetreiber sowie Lieferanten – und schafft eine belastbare Grundlage für die Abrechnung von heute und die Digitalisierung von morgen.
Im Rahmen der E-world energy & water, die vom 10. bis 12. Februar 2026 in Essen stattfindet, geben Expertinnen und Experten von Arvato Systems Einblicke in mögliche Migrationsszenarien. Interessierte Fachbesucher haben die Möglichkeit, sich am Stand 3C115 über Plattform sowie die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu informieren.