Kernpunkt ist die Aussetzung einer Negativverpflichtung bis Ende 2026, wodurch das Unternehmen künftig Sicherheiten stellen kann, um Aval- und Kreditlinien zu nutzen – ein wichtiger Schritt etwa für die Teilnahme an Tarifausschreibungen. Zudem verzichten die Anleihegläubiger auf mögliche Kündigungsrechte im Zuge der laufenden Restrukturierung, auch rückwirkend für bereits erklärte Kündigungen.
Zum gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger wurde Rechtsanwalt Markus W. Kienle (SdK) gewählt, der unter anderem eine Stillhaltevereinbarung abschließen und die Interessen der Investoren in den Verhandlungen zur Umsetzung des Sanierungskonzepts vertreten soll. „Mit den Beschlüssen haben die Gläubiger der Anleihe das klare Signal gesandt, dass sie an die erfolgreiche Sanierung der ABO Energy glauben und diese unterstützen“, so Geschäftsführer Dr. Karsten Schlageter. „Diesen Rückenwind werden wir nutzen und konsequent daran weiterarbeiten, ABO Energy so schnell wie möglich wieder auf die Erfolgsspur zu bringen.“
Hier finden Sie den Original-Artikel: ABO Energy-Anleihegläubiger stimmen Sanierungsplänen zu