„Trotz der Enttäuschung über die Nachfrageschwäche der Traditions–branchen können wir für 2025 auch positive Entwicklungen vermelden“, betont Johannes Maier, geschäftsführender Gesellschafter der Andreas Maier GmbH & Co. KG in Fellbach. „Und für 2026 erkennen wir sogar im Maschinen- und Automobilbau deutliche Lichtblicke, die uns hoffnungsfroh stimmen.“
Licht und Schatten in den klassischen Industriebereichen
2025 hat AMF einen Umsatz von 42 Mio. Euro erzielt und musste damit zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang verkraften. Die anhaltende Nachfrageschwäche zog sich vor allem durch die traditio–nell wichtigen Branchen Automobilindustrie und Maschinenbau. In der Baubranche dagegen, wo AMF mit seinem Schlossbereich seit über 135 Jahren erfolgreich ist, gab es erneut ein Wachstum. Hinzu kamen erfreuliche Entwicklungen mit Umsatzsteigerung in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik sowie Defense.
Anlass zu verhaltener Freude gaben erneut internationale Märkte. So kehrte Frankreich wieder in die Erfolgsspur zurück. Indien und die USA verzeichneten das zweite Jahr in Folge ein deutliches Wachstum. Hier macht sich bemerkbar, dass AMF schon viele Jahre in diesen Märkten präsent ist. Maier sieht auch das Handelsabkommen zwischen Indien und Deutschland förderlich und will dort künftig noch stärker wachsen. Ebenso ist man bei AMF stolz auf das neue, hochmoderne Logistikzentrum, das letzten Sommer eingeweiht wurde. Damit sieht sich das Unternehmen gut für eine positive Zukunft und weitere Internationalisierung gerüstet.
Maschinenbau zeigt Signale der Erholung
Trotz weiterhin strengem Sparkurs will AMF auch 2026 mit neuen, innovativen Produkten, einem starken Vertrieb und hoher Lieferzuverlässigkeit als verlässlicher Partner ganz nah bei seinen Kunden sein. Maier registriert seit Jahresbeginn zunehmende Maschinenverkäufe seiner Kunden und interpretiert dies als Wachstumschance für sich ab dem zweiten Quartal. „Irgendwann muss sich der Investitionsstau der letzten zwei Jahre in Deutschland und Europa ja einmal auflösen“, meint er. Und auch im wichtigen Markt USA sieht der Unternehmenschef weiterhin Möglichkeiten. „Der Markt ist zwar komplizierter und schwieriger geworden, aber die Inflation ist gesunken und die Wirtschaft wächst dort.“ So will AMF mit weiterhin verhaltenem Optimismus 2026 eines auf jeden Fall schaffen: Den Rückgang stoppen und endlich wieder in einen Wachstumskurs einbiegen.