Als Gründe für die Suche nach einem geeigneten ERP-System führt Firmengründer und Geschäftsführer Frank Seiferth an, dass die Erweiterung der Geschäftsaktivitäten in Richtung eigenem Sondermaschinenbau neben der Vergrößerung der Belegschaft auch wachsende Anforderungen hinsichtlich Montageautomation, Handhabungstechnik und Robotik mit sich gebracht hatte. „In diesem Zusammenhang zeigte sich, dass wir unsere eigenen Prozesse und Abläufe an diversen Stellen deutlich besser strukturieren und nachvollziehbarer gestalten mussten.“ Als Beispiel nennt er den inzwischen viel höheren Materialeinsatz, der künftig sicher über das System anstatt wie bisher über Excel verwaltet wird. Die Arbeit mit Excel besaß für Frank Seiferth generell den Nachteil, viele separat voneinander vorgehaltene Daten immer wieder aufwendig pflegen und für Auswertungen manuell zusammenführen zu müssen. Damit sei ein projektbezogenes Kostencontrolling ebenso wenig umsetzbar wie eine effiziente Lagerwirtschaft.
Auf Basis eines intern erstellten Lastenheftes wurden fünf ERP-Anbieter zu Präsentationen ins Haus eingeladen. „Wir haben letztlich ams.erp gewählt, da es für die Abbildung unserer diversen Aktivitäten am besten geeignet ist: Sowohl für den Sondermaschinenbau mit Stückzahl 1 und vielen Varianten als auch für reine Engineering- und Softwareentwicklungsprojekte“, sagt der Geschäftsführer. Funktional hebt er unter anderem die Möglichkeit der baugruppenbasierten Kalkulation hervor. Zudem bewertet er das Fachwissen und die Beratungsleistung der ams-Mitarbeitenden äußerst positiv. Es sei von Beginn an klar gewesen, dass die Consultants die von Seitec formulierten Anforderungen verstehen und in der Lage sind, auf die individuellen Belange des Unternehmens einzugehen. Die bei ams.Solution vorgeschaltete Möglichkeit der ausführlichen Geschäftsprozessmodellierung sagte ihm ebenfalls zu.
Angesprochen auf die Haupteffekte, die er sich durch den künftigen Einsatz von ams.erp verspricht, nennt Frank Seiferth die Etablierung eines effektiveren, transparenteren und kostentechnisch besser zu überwachenden Projektdurchlaufs. Weiterhin sollen neben der Optimierung der Materialwirtschaft bessere Kalkulationsgrundlagen geschaffen werden. „Insgesamt wollen wir die Anzahl der personenunabhängigen Prozesse erhöhen“, schließt der Geschäftsführer, wodurch die Digitalisierung seines eigenen Unternehmens entscheidend vorangetrieben wird.