Studie: Scheidungskosten im Europavergleich

Günstig in Polen, teuer in Frankreich

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Scheidungen sind nicht preiswert und sie dauern lange. Soviel ist bekannt. Das Internetportal scheidung.de hat nun in einer Studie untersucht, wie viel eine Scheidung in Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien und in der Türkei tatsächlich durchschnittlich kostet und wie lange sich die Verfahren in den einzelnen Ländern hinziehen.

4500 Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien und der Türkei beteiligten sich von September bis November 2008 an der Studie des Portals scheidung.de. Demnach sind Scheidungen in Frankreich am teuersten: Die durchschnittlichen Anwalts- und Gerichtskosten belaufen sich hier auf 2 300 Euro. Auf Platz zwei liegt Deutschland mit 2 100 Euro, danach folgen Spanien mit 1 911 Euro und die Türkei mit 1 850 Euro. Vergleichsweise günstig kommen Paare in Polen davon: Hier belaufen sich die durchschnittlichen Scheidungskosten auf nur 550 Euro.

Wenn sich die Partner uneinig sind, dann sind Scheidungen wiederum in Deutschland am teuersten. Streitige Verfahren kosten hier im Schnitt 3 000 Euro. Auf Platz zwei liegt Frankreich mit 2 800 Euro, es folgen die Türkei mit 2 300 Euro, Spanien mit 2 100 Euro und Polen mit abermals 550 Euro.

Nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich wird den Franzosen viel zugemutet: Die durchschnittliche Dauer des Scheidungsverfahrens von der Antragstellung bis zum Scheidungstermin beläuft sich hier auf acht Monate. In den übrigen Ländern müssen sich die Scheidungskandidaten nur vier bis fünfeinhalb Monate gedulden. Generell dauern dabei streitige Trennungen naturgemäß länger als einvernehmliche. Wenn


sich die Ehepartner nicht einig sind, dann müssen sie in Polen mit der längsten Wartezeit rechnen, nämlich mit zwölf Monaten.

Auch wenn noch einige Unterschiede hinsichtlich Preis und Dauer bestehen, in einem Punkt herrscht Konsens: Fast zwei Drittel der von scheidung.de befragten Personen gaben an, dass sie bereits während der Scheidung an den Neustart dachten. Trennung und Scheidung sind somit nicht mehr mit Versagen gleichzusetzen, sondern stehen auch für Neubeginn und den Blick nach vorn.

Mehr Informationen zur Studie gibt es unter www.scheidung.de.
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