Die in Potsdam ansässige LEEF Blattwerk GmbH befindet sich derzeit mit einer neuen Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A460QN5) auf Kapitalsuche und möchte dabei bis zu 10 Mio. Euro einsammeln. Das Verpackungs-Unternehmen hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt und plant nun den nächsten Schritt in seiner Wachstumsstrategie. Inwiefern sich LEEF verändert hat und wie das Geschäftsmodell nun aussieht, erläutert uns Geschäftsführer Jens Christoph im Interview.
Anleihen Finder: Hallo Herr Christoph, LEEF ist aktuell mit einer neuen Anleihe am Kapitalmarkt aktiv. Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine neuen Bond? Wofür sollen die Anleihemittel konkret eingesetzt werden?
Jens Christoph: LEEF hat gerade eine umfassende Transformation abgeschlossen. Der Kauf der wisefood GmbH und die aufwändige Verschmelzung in den verschiedenen unternehmerischen Dimensionen im vergangenen Jahr haben das Geschäftsmodell der LEEF von Grund auf verändert. Die riesige Erweiterung des Sortiments, die Außendarstellung, die Kundengruppen, der gesamte Vertrieb inklusiver der erheblichen Erweiterung der Vertriebskanäle – all das erforderte eine komplette Neuaufstellung und ein Umdenken auf allen Ebenen des Unternehmens. Personell, organisatorisch und auch vom Selbstverständnis her haben wir im Grunde eine neue Firma. Die Mittel fließen direkt in das Wachstum des Unternehmens, das ist zum einen etwas working capital, aber auch in die Verbesserung der technischen Infrastruktur und vor allem in die Warenvorfinanzierung.
Anleihen Finder: Vor drei Jahren sind Sie mit Ihrer ersten Anleihe an den Kapitalmarkt gegangen, nun folgt die Emission einer Folgeanleihe mit einem etwas höheren Volumen.Was hat sich bei LEEF im Vergleich zu damals geändert? Inwiefern sind die Rahmenbedingungen der Anleihe-Emission generell anders?
Jens Christoph: Bei der ersten Anleihe ging es eher um den Ausbau von Palmblatt als Material und als Problemlöser sowie die Sicherstellung einer geeigneten Produktion. Der Wandel vom LEEF zum rein vertriebsorientierten Vollsortimenter kam zeitgleich mit einer Veränderung des Herstellermarktes von Palmblatt in Indien. Seither verfolgt LEEF auch eine dezidierte Multi-Supplier-Strategie. Wir etablieren auch heute natürlich langfristig orientierte Supplier-Partnerschaften, aber der Fokus ist ein anderer. Unsere Supplier-Landschaft ist enorm gewachsen. Zwar ist Palmblatt auch heute noch ein ganz wichtiges Material und steht für eine sehr innovative Produktgruppe, jedoch ist Palmblatt eine von fünf Materialgruppen – essbare Materialien, Papier, Bagasse – also Zuckerrohr -, Holz und eben Palmblatt. Mehrwegartikel kommen noch hinzu.
„Durch den Ausbau des digitalen Vertriebs ist das ganze Geschäftsmodell sehr viel besser skalierbar und der Kundenkreis stark erweitert worden“
Aber wie schon eingangs erwähnt: Die Produkte selbst sind das Eine, aber unsere Sicht auf dem Markt und der Zugang zu den Kunden sind mittlerweile grundverschieden zum vorherigen Geschäftsmodell. Durch den Ausbau des digitalen Vertriebs ist das ganze Geschäftsmodell außerdem sehr viel besser skalierbar geworden, und hinzu kommt, dass der Kundenkreis stark erweitert wurde.
Hinzu kommt, dass wir mit wisefood kein unbeschriebenes Blatt übernommen haben, sondern ein Unternehmen mit echter Strahlkraft und nachgewiesener Innovationskraft. wisefood hat seinen Anfang in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ genommen, wurde durch den German Accelerator – ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie – international begleitet und mit vielen Auszeichnungen bedacht, unter anderem dem EIT Food Award oder dem TRANSGOURMET Newcomer Award. wisefood hat seinerzeit einige prominente Investoren überzeugt: Neben Delivery Hero und dem früheren Telegate-CEO Andreas Albath haben unter anderem Trivago-Gründer Rolf Schrömgens sowie die Flaconi-Gründer Björn Kolbmüller und Paul Schwarzenholz bereits investiert. Das war kein Start-up, das noch beweisen musste, was es kann – wisefood ist eine etablierte Marke mit einer loyalen Kundenbasis und einer klaren Positionierung im Markt.
Anleihen Finder: Dann hat sich mit der Verschmelzung das Geschäftsmodell ja enorm erweitert. Welches sind die Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette?
Jens Christoph: Die Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette könnten mannigfaltiger gar nicht sein. So ist die Herkunft unserer Waren nicht mehr auf Indien beschränkt, sondern verteilt sich auf viele asiatische und europäische Nationen. Dazu verfügen wir mittlerweile auch über ein internes Scouting, um umweltfreundliche Innovationen weltweit zu finden. Auch wenn wir manche Kunden direkt mit Containern beliefern, so basiert der überwiegende Teil unseres Geschäftes auf der kleinteiligeren Belieferung mittels Paletten oder Paketen. Schließlich gibt es noch eine starke Verbreiterung unseres Kundenprofils, denn nunmehr beliefern wir vom Privatkunden, über den inhabergeführten Streetfoodtruck auch kleine und mittelgroße Caterer, Retailer, Restaurants, Bars und schließlich auch europaweit operierende Großhändler und Einzelkunden in Lateinamerika. Das hat eine erhebliche Erweiterung unserer Vertriebskanäle erfordert. Neben Amazon, weiteren Plattformen und unserem Onlineshop wisefood.eu wird auch der klassische Offlinevertrieb weiter betrieben.
Sie sehen, ich werde nicht müde, die Unvergleichbarkeit des Geschäftsmodells vorher und nachher zu betonen. Es handelt sich bei der Transformation von LEEF um viel mehr als um eine Erweiterung. Das ist auch der Grund, warum es rund ein Jahr gedauert hat, die Strukturveränderungen im Unternehmen zu etablieren. Es hat umfangreiche personelle Veränderungen gegeben, die gesamte technische Infrastruktur hat sich vervielfältigt, und deren Architektur musste sorgfältig angepasst werden. Auch die Sortimente unterliegen einer Entwicklung, die die Nachhaltigkeit der Produkte noch weiter in den Vordergrund stellt. Neue Lager wurden aufgebaut und angebunden und neue Kooperationen wurden geschmiedet. Das hat in einem kleinen Unternehmen, wie LEEF es ist, die Ressourcen vollständig ausgeschöpft. Der größte Unterschied aus kommerzieller Sicht ist am Ende die stark verbesserte Skalierbarkeit.
Anleihen Finder: Was erwarten Sie mit dieser Neuausrichtung in operativer und finanzieller Hinsicht für die kommenden Jahren?
„Um die Jahresmitte herum erwarten wir den operativen Break Even und erhebliche dreistellige Wachstumsraten in diesem Jahr“
Jens Christoph: Die operativen Anpassungen sind überwiegend abgeschlossen und auch bereits eingeschliffen. Hier werden wir noch Erweiterungen vornehmen, um notwendige Redundanzen zu schaffen, aber das sind die üblichen wachstumsorientierten Schritte und kein Hexenwerk mehr. Technisch werden wir einige Erweiterungen vornehmen, um noch schneller agieren zu können und die Informationsflüsse etwas eleganter zu steuern. Finanziell sehen wir in diesen Tagen und Wochen mit dem Beginn der aktuellen Vorsaison, dass sich unsere Arbeit auszahlt. Um die Jahresmitte herum erwarten wir den operativen Break Even und erhebliche dreistellige Wachstumsraten in diesem Jahr, die in den Folgejahren auf hohem Niveau bleiben.
Anleihen Finder: Sehen Sie LEEF gut aufgestellt im Wettbewerber-Umfeld? Das wird ja entscheidend sein, um so ambitionierte Ziele erreichen zu können.
Jens Christoph: Also: Grundsätzlich sehen wir uns selbst natürlich gut aufgestellt. Das hat zum einen etwas damit zu tun, dass unsere Gesamtstrategie aufgeht und wir mit unserer Expertise in den vergangenen Monaten die richtigen Weichen gestellt haben. Zum anderen sind wir aufgrund unserer agilen Arbeitsweise und unserem Teamspirit attraktiv und ziehen die richtigen Menschen an, um sich bei uns zu engagieren. So schaffen wir eine flexible, ergebnisorientierte Umgebung für die permanente Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells. Wir sehen beispielsweise in der Umweltgesetzgebung interessante Entwicklungen. So wird noch in diesem Jahr die PPWR wirksam und viel Veränderung mitbringen. Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) ist die neue EU-Verpackungsverordnung, deren Ziel die Reduktion von Verpackungsabfällen in der Europäischen Union ist. Recycling soll gefördert und Kreislaufwirtschaft etabliert werden. Da sich ansonsten vergleichsweise wenig im Umweltschutz bewegt, die Notwendigkeit aber eigentlich dramatisch ansteigt, rechnen wir fest mit Entwicklungen, die kurzfristiger werden und in ihren Auswirkungen stärker werden. Hierauf sind wir besser vorbereitet als die Großunternehmen der Verpackungsindustrie.
Andererseits begrüßen wir Wettbewerb ausdrücklich. Wo kein Wettbewerb herrscht, findet sich normalerweise auch kein Markt. Der Markt für nachhaltige Einweg- und Mehrweglösungen im Food-Segment und in angrenzenden Bereichen wächst schon lange überproportional und lässt Raum für einige innovative und schnelle Mitbewerber. Wir sehen das sportlich.
Anleihen Finder: Wie ist der aktuelle Status Quo von LEEF? In welche Entwicklungsphase ordnen Sie das Unternehmen derzeit ein? Wie haben sich Umsatz, Ergebnis und Marktposition zuletzt entwickelt?
„Das Unternehmen LEEF ist schlicht und ergreifend erwachsen geworden“
Jens Christoph: Das Unternehmen LEEF ist schlicht und ergreifend erwachsen geworden und Sie sollten uns auf dem Schirm haben – Stichwort Grown-Up. Das Umsatzwachstum 2024 war 65%, im Folgejahr des Umbaus etwas geringer und wird sich jetzt deutlich verstärken. Das Ergebnis zieht klassisch etwas nach. Für unsere Marktpositionierung fragen Sie am besten Amazon, indem Sie zum Beispiel nach Palmblatt oder Papierstrohhalmen suchen, oder einfach die KI ihrer Wahl. Wir lassen die Kunden entscheiden und verbessern unsere Positionierung jeden Tag. Die Klassifizierung einer bestimmten Marktposition unseres Unternehmens in einem Milliardenmarkt ist prinzipiell schwieriger, weil es zu große Überlappungen mit anderen Produkten und Branchen gibt. Die Verpackungsbranche ist bunt.
Anleihen Finder: Geben Sie uns doch einen kurzen Einblick in die Verpackungsbranche – wie sind die Marktbedingungen derzeit?
Jens Christoph: Die Verpackungsbranche ist derzeit umtriebig, da im vergangenen Jahr die neue EU-Verpackungsverordnung „Packaging and Packaging Waste Regulation“ (PPWR) verabschiedet wurde. Das Inkrafttreten beginnt überwiegend im August dieses Jahres und in Teilen sukzessive in der Zeit danach. Wir begrüßen das sehr, weil endlich die Kreislaufwirtschaft gestärkt wird und der Einsatz einiger sehr problematischer Stoffe – z.B. PFAS – begrenzt wird. Die Regelungen gehen uns aus Umweltperspektive noch lange nicht weit genug, aber es ist ein Anfang. Das Schöne ist, dass unter solchen Marktbedingungen sehr vieles in Bewegung ist – wir von LEEF verstehen uns als einer der wenigen Akteure, die umfassend auf der zukunftsorientierten Seite stehen. Damit machen wir es auch unseren Kunden leicht. Im Sortiment von LEEF und auf wisefood.eu muss niemand die Sorge haben, sich abseits des geltenden Rechts zu bewegen. Die PPWR hat eigentlich eine hohe Komplexität, aber die lösen wir für unsere Kunden einfach auf.
„Im Sortiment von LEEF und auf wisefood.eu muss niemand die Sorge haben, sich abseits des geltenden Rechts zu bewegen. Die PPWR hat eigentlich eine hohe Komplexität, aber die lösen wir für unsere Kunden einfach auf“
Die Marktbedingungen sind sehr heterogen. Es gibt Bereiche mit potentiell abnehmenden Umsätzen, aber es gibt ein überproportional starkes Wachstum im Bereich der nachhaltigen Produkte. Was immer stärker zunimmt, ist Greenwashing. Wir sind zwar eigentlich davon ausgegangen, dass wegen der öffentlichen Empörung das Greenwashing langsam nachlassen müsste, aber das ist leider nicht der Fall. Es mehren sich zum Beispiel Papierbecher mit dem Werbeaufdruck „100% Natur“, „smart“, „Plant Based“, „renewable“ und ähnlichem, auf der Rückseite erfährt der aufmerksame Kunde jedoch, dass der Becher Plastik enthält. Solche Beispiele sind schon sehr frustrierend.
Dennoch wächst der Markt für wirklich nachhaltige Produkte enorm stark, verschiedene Studien gehen von einem CAGR von über 8% aus, wir haben in unserer Präsentation im Zuge der neuen Anleihe auf genau solche Studien verwiesen und darauf referenziert. Hier näher darauf einzugehen würde den Rahmen sprengen.
Anleihen Finder: Welche Auswirkungen haben das veränderte Konsumumfeld und makroökonomische bzw. geopolitischen Faktoren auf Ihr Geschäftsmodell? Wo sehen Sie derzeit Chancen, aber auch Risiken?
Jens Christoph: Auf die Chancen bin ich schon eingegangen, wobei das weniger Chancen sind als Entwicklungen, die sich bereits verfestigt haben. Angesichts der nachlassenden Dynamik im Klimaschutz und dem nachlassenden Interesse an ESG-Themen insgesamt, erwächst daraus bizarrerweise eine Chance für Unternehmen, die agil und schnell sind. Denn die ESG-Themen werden schnell wiederkommen, wenn die Einschläge der Auswirkungen noch dichter und noch stärker werden. Das dann erforderliche Gegensteuern wird mit sehr viel höherer Dynamik erfolgen, als wir das aktuell erleben. Und dafür ist LEEF gut gerüstet. Aber auch ohne die ganze Dramatik ist alleine das Marktwachstum so groß, dass wir da wenig Grenzen sehen. Daher begrüßen wir auch den Wettbewerb, der viele neue Ideen und Produkte hervorbringt. Und wir begrüßen die Regulierung, da diese die erforderliche Entwicklung beschleunigt.
Die Risiken sind viel eher allgemeiner Natur. Alles, was die internationalen Transportwege stark beeinflusst, ist schädlich. Kriege, machtpolitische Krisen, autokratische Tendenzen und vor allem die Abkehr von als gesichert geltenden wissenschaftlichen Fakten sind alles Entwicklungen, die durchwirken in unser Geschäftsmodell, teils direkt, teils indirekt. Das betrifft nicht nur unsere Branche, davon sind nahezu alle betroffen – aber die ESG-Unternehmen trifft es dann eben verstärkt.
Anleihen Finder: Wie sieht Ihr aktuelles Produktportfolio aus? Welche Produkte entwickeln sich derzeit besonders dynamisch? Wo liegt aktuell Ihr Fokus?
„Unser Fokus liegt auf kompostierbaren und essbaren Produkten – und das werden immer mehr“
Jens Christoph: Unsere Palmblatt-Expertise aus der historischen Entwicklung unseres Unternehmens ist noch immer sehr wichtig. Palmblatt hat einen hohen Umsatzanteil – hier kann uns niemand so schnell das Wasser reichen. Unsere essbaren Reis-Strohhalme entwickeln sich prächtig, weil sie nicht nur innovativ, sondern vor allem praxistauglich sind. Am Ende zählt bei nachhaltigen Produkten ja nicht, dass sie nachhaltig sind, sondern dass sie insgesamt besser sind. Darüber hinaus stellen wir immer wieder fest, dass die essbaren Produkte ein riesiges Interesse verursachen, besonders, wenn sie auch noch richtig lecker sind. Stay tuned: Hier kommen ein paar neue Entwicklungen, von denen wir sehr bald berichten werden.
Unser Fokus liegt auf kompostierbaren und essbaren Produkten – und das werden immer mehr. Der Sortimentsumbau geht permanent weiter, das ist nicht wirklich ein Fokus. Was wir aber fokussieren, ist die technische und organisatorische Beschleunigung solcher Prozesse, um noch unmittelbarer agieren und reagieren zu können. Last but not least haben wir noch die Möglichkeit, den Bereich der Mehrwegartikel zu erweitern, das wird aber eine Frage der Liquidität sein. Umso besser die Anleihe performt, desto eher wird die Marke wisefood dahingehend aufgewertet. Das brächte zudem etwas höhere Margen mit sich und würde mittelfristig den freien Cashflow verbessern.
„Umso besser die Anleihe performt, desto eher wird die Marke wisefood dahingehend aufgewertet“
Anleihen Finder: Wen sprechen Sie mit der neuen LEEF-Anleihe denn konkret an?
Jens Christoph: Wir sprechen alle an, die zukunftsorientiert sind und nicht nur in Quartalen denken. Ich behaupte, dass jedes Portfolio grüner werden darf, als es heute ist, und wir haben mit dieser neuen Anleihe dafür ein gutes Papier. Wir schließen da niemanden aus.
HINWEIS: Die Anleihe kann direkt über die Emittentin gezeichnet werden
Anleihen Finder: Wie stellen Sie sicher, dass die Zinskupons stets bedient werden können und das Wachstum und finanzielle Stabilität im Gleichgewicht bleiben?
Jens Christoph: Wir haben starke Gesellschafter, die bislang stets in Vorleistung gegangen sind, entweder mit reinem Eigenkapital oder mit Convertibles. Sie haben gezeigt, dass auf sie Verlass ist. Und hier sind wir übrigens auch offen, den Gesellschafterkreis zu erweitern, wenn es gut passt. Das Wachstum vom LEEF ist kurzfristig liquiditätsabhängig, hier kommt die Anleihe zum Tragen, die die Mittel unserer Eigentümer ergänzt. Aktuell müssen die Wachstumsmöglichkeiten schlicht auf die Straße gebracht werden, und das überkompensiert die Kapitalkosten deutlich.
Die Stabilität im Unternehmen selbst ist neben aller Geschwindigkeit und Agilität durch eine hohe Prozesstreue gewährleistet. Die Erfahrung hierfür ist im Überfluss vorhanden. Und letztlich sichert auch das die langfristige finanzielle Stabilität. Schlussendlich ist es ein Dreigestirn, das uns von vielen anderen unterscheidet: die Kombination aus prozessorientiertem Management, unternehmerischer Weitsicht und agiler, flexibler Entwicklung mit einem großartigen Team.
INFO: Den Wertpapierprospekt der LEEF-Anleihe 2026/31 finden Sie hier
Anleihen Finder: Abschließend: Wo soll LEEF in drei bis fünf Jahren – hinsichtlich Umsatzes, Entwicklungszyklus, Marktposition – stehen?
„Eine Perle eben“
Jens Christoph: In drei bis fünf Jahren sollte sich LEEF im dreistelligen Millionenumsatz bewegen und eine von zwei bis drei nachhaltigen Speerspitzen in Europa sein in der Branche. LEEF wird dann aber noch immer klein sein und deutlich unter 50 Mitarbeiter beschäftigen, weil technische und prozessuale Möglichkeiten intensiv genutzt und permanent optimiert werden. Eine Perle eben.
Anleihen Finder: Herr Christoph, besten Dank.
Hier finden Sie den Original-Artikel: LEEF-Chef: "Im Grunde haben wir eine neue Firma“