Zetes produziert biometrische Pässe für Gambia

Erstmals Lieferung von E-Gates zur Grenzkontrolle und Einsatz der Iriserkennungstechnologie

(PresseBox) ( Brüssel / Hamburg, )
Zetes hat einen Vertrag über die Einführung biometrischer elektronischer Pässe für Gambia mit einer Gültigkeit von 15 Jahren abgeschlossen. Laut Schätzungen werden jährlich vierzigtausend Pässe im Rahmen des Subunternehmervertrags produziert, bei dem der Hauptauftragnehmer Africard ist. Die Einführung hat bereits begonnen und die ersten Pässe werden voraussichtlich im Dezember 2013 geliefert. Das BOT (Build, Operate and Transfer)-Projekt deckt die biometrische Erfassung und die Personalisierung von Dokumenten ab. Es umfasst auch die Lieferung und Installation von zehn permanenten Erfassungsstellen, die an verschiedenen Standorten, unter anderem in Botschaftsgebäuden, platziert werden sollen. Zetes liefert außerdem eine automatisierte Identitätskontrollstelle (E-Gate) für die Kontrolle an Flughäfen, eine Premiere für das Unternehmen.

Im Rahmen der Umsetzung des Projekts werden Mitarbeiter von Zetes in Banjul, der Hauptstadt von Gambia, eingesetzt, um mit der AFIS-Technologie Duplikate zu entfernen, Daten zu zentralisieren, ein Passregister zu erstellen sowie sichere Dokumente zu personalisieren. Zu diesem Zweck hat Zetes einen sicheren Standort eingerichtet, der von der Erfahrung der Gruppe mit der Implementierung von Personalisierungsstellen in anderen Ländern, zum Beispiel in Belgien und der Elfenbeinküste, profitiert.

Registrierungsstellen und E-Gate - von Zetes konzipiert und entwickelt

Neben dem Know-how im Bereich Software-Lösungen und professionelle Dienstleistungen produzierte Zetes spezielle Hardware-Komponenten. Sechs permanente Registrierungsstellen für die biometrische Erfassung von Antragstellern und die Erfassung elektronischer Signaturen wurden in Banjul installiert sowie zusätzliche Einheiten in den gambischen Botschaften in Brüssel, London, Madrid und Washington DC eingerichtet. Dieser Vertrag umfasst auch die Lieferung und Einrichtung eines Grenzkontroll-Gates (E-Gate). Dieses führt automatisch Identitätskontrollen durch und vergleicht die vor Ort erfassten biometrischen Informationen mit den im RFID-Chip des Passes gespeicherten.

Iriserkennung

Erstmals bezieht Zetes auch die Iriserkennung in ein biometrisches Authentifizierungsprojekt ein. Diese Methode ist eine Alternative zur Authentifizierung mittels Fingerabdruck.

Strategisch wichtiges Projekt

Zetes CEO Alain Wirtz erklärt: "Dies ist aus drei wichtigen Gründen ein strategisches Projekt. Erstens bietet uns die neue Personalisierungsstelle die Möglichkeit, unsere Abdeckung Westafrikas durch physische Präsenz zu erweitern. Zweitens folgt Gambia Senegal als ein weiteres Land, in dem wir Registrierungsstellen der nächsten Generation einrichten. Drittens kombiniert dieses Projekt zwei Premieren für Zetes, die Einbeziehung von Iriserkennung in einen biometrischen Pass und die Installation unseres allerersten E-Gate-Projekts. Dieses Projekt stellt daher eine hervorragende Möglichkeit dar, das Fachwissen von Zetes zu präsentieren. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das Africard und die gambischen Behörden in uns setzen."

Der BOT-Vertrag bietet den gambischen Behörden die Möglichkeit, die Höhe der für das Projekt erforderlichen Investitionen zu begrenzen. Für Zetes trägt diese Art von Vertrag zur finanziellen Stabilität der Gruppe bei und schafft langfristig einen klaren Überblick über die Umsätze.
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