Wirtschaftsminister Ernst Pfister zeichnet in Stuttgart Konzepte für innovative Stromrechnungen aus

"Die Konzepte geben den richtigen Weg vor, bei den aktuellen Rechnungen besteht dagegen Potenzial für Verbesserungen"

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat heute in Stuttgart Energieversorger mit Sitz in Albstadt, Ellwangen, Reutlingen und Triberg als Preisträger im Wettbewerb Innovative Stromrechnungen ausgezeichnet. Lobend erwähnt wurden Beiträge von Unternehmen aus Stuttgart und Köln. Der Wettbewerb wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg durch das Wirtschaftsministerium und das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum ausgerichtet. An dem Wettbewerb konnten alle Stromlieferanten mit Kundinnen und Kunden in Baden-Württemberg teilnehmen. Gesucht waren Stromrechnungen, die Haushaltskunden bei der Steuerung und Kontrolle ihres Stromverbrauchs unterstützen können. Eingereicht werden konnten sowohl aktuelle Rechnungen in der Form, wie sie derzeit verschickt werden, als auch Konzepte für Stromrechnungen, die in Zukunft verwendet werden sollen. "Die Konzepte geben den richtigen Weg vor. Bei den aktuellen Rechnungen besteht dagegen Potenzial für Verbesserungen", umriss Pfister eine Erkenntnis aus dem Wettbewerb.

Ein Hintergrund für den Wettbewerb ist nach Pfisters Worten, dass der Stromverbrauch der privaten Haushalte derzeit zunehme, die Landesregierung den Energieverbrauch im Land aber senken wolle. Es gelte deshalb, alle Möglichkeiten zu nutzen, die Verbraucher hinsichtlich ihres Stromverbrauchs zu sensibilisieren. Pfister verwies auf Studien, wonach informativ gestaltete Stromrechnungen zu Einsparerfolgen von fünf bis zwölf Prozent des Stromverbrauchs führen könnten. Diese Potenziale gelte es zu erschließen.

An dem Wettbewerb hatten sich 17 Unternehmen beteiligt. Hierzu Pfister: "Ich verhehle nicht, dass ich mir eine stärkere Beteiligung am Wettbewerb gewünscht hätte. Wir vermuten, dass viele Unternehmen die Qualität ihrer Stromrechnungen noch als verbesserungswürdig beurteilen und daher nicht an dem Wettbewerb teilgenommen haben." Dies könne man gut an den eingereichten aktuellen Rechnungen ablesen. Sie entsprächen zwar den gesetzlichen Vorgaben, seien aber nicht so überzeugend gewesen, dass die Jury sie für preiswürdig befunden habe. Erfreulich sei aber, dass zwei aktuelle Rechnungen von der Jury lobend erwähnt wurden.

Als Preisträger wurden vier Konzepte für Stromrechnungen ausgezeichnet. Reiner Ehret, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes, begründete als Sprecher der Jury die Preisvergabe. Er hob hervor, dass die ausgezeichneten Konzepte nach Auffassung der Jury die Vielzahl der in einer Stromrechnung enthaltenen Informationen verständlich auflisteten und von ihrem Inhalt her geeignet erschienen, die Stromkunden hinsichtlich ihres Stromverbrauchs zu sensibilisieren. Positiv bewertet wurden unter anderem Vergleiche des aktuellen Stromverbrauchs mit dem Verbrauch der Vorjahre, Vergleiche des persönlichen Verbrauchs mit einem Durchschnittsverbrauch sowie Stromspartipps.

Wirtschaftsminister Pfister zeigte sich abschließend überzeugt, dass die preisgekrönten Konzepte den Weg in die richtige Richtung zeigen und mittelfristig, wie angestrebt, den Stromverbrauch von Privatkunden beeinflussen können.

Hinweis:

In der Kategorie "Konzepte" wurden als Preisträger benannt:

- Albstadtwerke GmbH Albstadt
- EGT Energievertrieb GmbH Triberg
- EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG
- FairEnergie GmbH Reutlingen

In der Kategorie "Aktuelle Stromrechnungen" wurden lobend erwähnt:

- EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH Stuttgart;
- Yello Strom GmbH Köln;
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