Fazit zu WEILERs 75. Firmenjubiläum: An drei Tagen rund 2.000 Besucher

10.000 Euro Spontan-Spende für Opfer der Flutkatastrophe / Staatspreis für Auszubildenden Matthias Popp

(PresseBox) ( Emskirchen, )
Rund 2.000 Besucher haben vom 6. bis 8. Juni das 75. Firmenjubiläum der WEILER Werkzeugmaschinen GmbH am Stammsitz des Unternehmens im nordbayerischen Emskirchen gefeiert. "Das hat alle unsere Erwartungen übertroffen", zeigt sich Michael Eisler, MBA, in der Geschäftsführung zuständig für Vertrieb, Service und Marketing, von der Resonanz begeistert.

Trotz der Feierlaune dachte die Inhaberfamilie auch an die Opfer des Hochwassers: So überreichte Seniorchef Dkfm. Friedrich K. Eisler, alleiniger geschäftsführender Gesellschafter, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der Eröffnung spontan eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Der Innenminister bedankte sich für die "großherzige Geste" und nannte sie ein "wichtiges Zeichen der Solidarität."

Friedrich K. Eisler konnte während der Festlichkeiten noch eine weitere Überraschung verkünden: Matthias Popp, seit wenigen Tagen fertig ausgebildeter Technischer Zeichner, bekommt für seine guten Ausbildungsnoten den Bayerischen Staatspreis. Eisler gratulierte im Namen des Unternehmens und der anwesenden Gäste und freute sich, dass erneut ein Auszubildender von WEILER die Auszeichnung erhält, die er als Beleg für die kontinuierlich hohe Qualität und den großen Stellenwert der beruflichen Bildung im Unternehmen wertete.

Die ersten zwei Tage der Feierlichkeiten waren Kunden, Partnern und Lieferanten gewidmet. Hier standen Fachgespräche und die Maschinen-Ausstellung im Mittelpunkt, bei der erstmals das gesamte Sortiment an Präzisions-Drehmaschinen zu sehen war. Der dritte Tag war für die Mitarbeiter, ihre Familien und Freunde reserviert.

Prominente Besucher aus Politik und Wirtschaft bei der Eröffnungsfeier

Zu den prominenten Besuchern der Eröffnungsfeier aus der Politik zählten neben dem bayerischen Innenminister Herrmann
- der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein,
- die Landtagsabgeordneten Christa Matschl für den Stimmkreis Erlangen-Höchstadt und Hans Herold für den Stimmkreis "Neustadt/Aisch-Bad Windsheim-Fürth-Land",
- der stellvertretende Landrat Helmut Weiß als Repräsentant des Landkreises Neustadt/Aisch - Bad Windsheim
- der Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach, Dr. German Hacker, und der erste Bürgermeister von Emskirchen Harald Kempe.

Aus den Wirtschaftsverbänden waren vertreten
- Martin Kapp, Vorsitzender des VDW Verband Deutscher Werkzeugmaschinenhersteller und Vorstandsmitglied im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau,
- Günther Klingler, stellvertretender Vorsitzender des VDMA Bayern.

Auf das Firmenjubiläum folgt im Juli die Berufe-WM "WorldSkills 2013"

Bereits einen Monat nach dem 75. Firmenjubiläum steht für WEILER das nächste Großereignis ins Haus: Vom 2. bis 7. Juli tritt der Maschinenbauer als Sponsor des Sektors Fertigungstechnik bei der Berufe-WM "WorldSkills Leipzig 2013" auf. Dort werden die jeweiligen Nachwuchs-Landesmeister aus 55 Teilnehmerländern auf WEILER-Maschinen um den Weltmeistertitel des Drehers kämpfen, einem von 45 Berufe-Wettkämpfen. Erwartet werden rund 200.000 Besucher, knapp die Hälfte davon Auszubildende und Studierende.

Zur Geschichte der WEILER Werkzeugmaschinen GmbH

Marktführer im deutschsprachigen Raum

Das 1938 gegründete Familienunternehmen aus Mausdorf/Emskirchen in der Nähe des mittelfränkischen Herzogenaurach ist mit bislang über 145.000 verkauften Einheiten Marktführer im deutschsprachigen Raum für konventionelle und zyklengesteuerte Präzisions-Drehmaschinen. CNC-Präzisions-Drehmaschinen und Radialbohrmaschinen ergänzen die Produktpalette. Geführt wird WEILER von den Gesellschaftern Dkfm. Friedrich K. Eisler als alleinigem geschäftsführenden Gesellschafter, seinen Söhnen Mag. Alexander Eisler, Finanzen, und Michael Eisler, MBA, zuständig für Vertrieb, Service und Marketing. Für den technischen Bereich zeichnet Dipl.-Ing. Johann Höller als Geschäftsführer verantwortlich.

Große Fertigungstiefe sichert Qualität

Rund 550 Mitarbeiter produzieren am Hauptsitz in Nordbayern und an einem zweiten Fertigungsstandort als verlängerte Werkbank im tschechischen Holoubkov. Der Stammsitz des Unternehmens in Emskirchen vereint auf 14.000 Quadratmetern Fläche neben Vertrieb, Verwaltung, Forschung und Entwicklung eine Fertigungs- und zwei Montagehallen, einen klimatisierten Messraum für Qualitätsprüfungen, eine Lackiererei und eine neue Versandhalle, die erst Anfang des Jahres in Betrieb genommen wurde. Durch eine große Fertigungstiefe kontrolliert WEILER alle Arbeitsschritte über die gesamte Produktionskette und kann so seine hohen Qualitätsmaßstäbe durchgängig durchsetzen.
Ein eigener Service gewährleistet weltweit die rasche Wartung, Reparatur und Überholung der WEILER Präzisions-Drehmaschinen. Im Rahmen der Partnerschaft mit der WMS GmbH, ehemals WEMATECH, können darüber hinaus auch Werkzeugmaschinen und Sondermaschinen aller anderen Fabrikate instand gesetzt und generalüberholt werden.

Wechselvolle Geschichte

Nach der Gründung 1938 wuchs WEILER bis Ende der 80er Jahre um zwei weitere Standorte in Emskirchen/Mausdorf und Ansbach auf zeitweise über 700 Mitarbeiter an. Im Zuge der Expansionspläne des österreichischen Unternehmens VOEST-Alpine Steinel Werkzeugmaschinen Ges.m.b.H., Linz, kaufte das Unternehmen die WEILER Werkzeugmaschinen GmbH. Herr Dkfm. Friedrich K. Eisler wurde vom Voest-Alpine Steinel Konzern entsandt, um als Sprecher der Geschäftsführung die Firma WEILER zu leiten.

Dkfm. Friedrich K. Eisler führt WEILER wieder auf die Erfolgsspur

Eisler übernahm die Aufgabe, WEILER in den Jahren 1992 und 1993 komplett zu restrukturieren, zwei Standorte zu schließen, den Sitz nach Mausdorf zu verlegen und diesen entsprechend auszubauen. Die österreichischen Eigentümer änderten ihre Strategie aufgrund der damaligen Wirtschafts- und Strukturkrise im Maschinenbau und fokussierten sich auf ihre Kernkompetenz. Infolgedessen trennten sie sich 1995 wieder von der WEILER Werkzeugmaschinen GmbH. In diesem Jahr übernahm Herr Eisler im Rahmen eines Management-Buy-Out als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter die Fa. WEILER Werkzeugmaschinen GmbH. Im Jahr 2000 erwarb das Unternehmen das Werk Holoubkov in der Nähe von Pilsen/Tschechien, das Fertigungsstätte eines der ältesten Hersteller von Werkzeugmaschinen Europas und Nachfolger der 1840 gegründeten Maschinenfabrik Max Hopfgärtner war. Holoubkov ist strategischer Zulieferer für Präzisions-Drehmaschinen, außerdem werden dort Radialbohrmaschinen gefertigt, die das Sortiment von WEILER ergänzen.
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