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Vormetric Umfrage zu den gewünschten Reaktionen auf Diebstähle von Regierungsdaten durch fremde Länder

"Frau Kanzlerin, Sie sind gefordert"

(PresseBox) (München, ) Welche Reaktionen erwarten die Bürgerinnen und Bürger eines Landes eigentlich, wenn ein fremder Staat illegitim auf sensitive Datenbestände der öffentlichen Hand zugreift?

Zwei Drittel der Deutschen - und damit ein deutlich höherer Prozentsatz als US-Amerikaner - sehen es als Aufgabe der Politikspitze an, im Falle eines Diebstahls von sensitiven staatlichen Daten durch ein anderes Land aktiv zu werden. Nur sieben Prozent würden auf Gegenmaßnahmen gänzlich verzichten. Das ergaben Umfragen, die Wakefield Research im Auftrag von Vormetric, einem Anbieter von Datensicherheitslösungen für physische, virtuelle, Big-Data- und Cloud-Umgebungen, durchgeführt hat.

Vom Kanzlerinnen-Veto bis zum Handelsboykott

Der Frage nach angemessenen Reaktionen auf den Diebstahl von Regierungsdaten ging Wakefield Research auf den Grund und bat hierzu Menschen in Deutschland und den USA um eine Antwort. In beiden Ländern wurden jeweils mehr als 1.000 Erwachsene ab 18 Jahren befragt (Deutschland: 1.096 Befragte im Zeitraum vom 9. bis 15. Oktober 2015; USA: 1.026, 10. bis 16. Juli 2015).

Bei identischen Fragestellungen unterschieden sich die Prioritäten der Bewohner dieser beiden Länder vor allem in einem Punkt deutlich: In Deutschland waren knapp zwei Drittel (64 Prozent) der Teilnehmer an dieser Repräsentativumfrage der Meinung, dass die Kanzlerin initiativ Gespräche mit den Verantwortlichen des betreffenden Staates einleiten solle, um solche Verstöße gegen den Datenschutz künftig zu vermeiden. In den USA sahen dagegen nur 45 Prozent den US-Präsidenten in der Pflicht.

Handelssanktionen stuften dagegen 36 Prozent der befragten US-Amerikaner als sinnvolle Maßnahme nach einem Diebstahl von staatlichen Daten ein, während in Deutschland lediglich 22 Prozent dieser Vorgehensweise zustimmten. Deutlich mehr Deutsche (35 Prozent) zeigten sich dagegen davon überzeugt, dass Sanktionen gegenüber den diplomatischen Vertretern des anderen Landes wirkungsvoll seien. Diese Meinung teilten auch 31 Prozent der US-Bürger.

Wie Du mir …

Nur jeder achte Deutsche (12 Prozent), dafür aber ein Viertel der US-Amerikaner (25 Prozent) waren der Meinung, man solle alle Beziehungen zum betreffenden Land abbrechen. Zudem zeigten sich die Menschen in den USA eher bereit, Gleiches mit Gleichem zu vergelten: Immerhin jeder Zehnte stimmte der Vorgehensweise zu, die IT-Infrastruktur der fremden Regierung ebenfalls anzugreifen, um sich adäquate Daten zu verschaffen. Diese Meinung teilte nur jeder 20. Deutsche.

Keinerlei Handlungsbedarf im Falle eines Diebstahls von Regierungsdaten sahen immerhin 7 Prozent der in Deutschland Befragten. Dieser Wert unterscheidet sich von dem in der USA ermittelten (8 Prozent) nur marginal.

"Datendiebstähle durch Cyberkriminelle vor dem Hintergrund, sich finanziell zu bereichern, ist nur eine Seite der Medaille", so Louise Bulman, VP EMEA von Vormetric. "Auf der anderen Seite findet sich das Ausspähen von Regierungsintima und sensitiven Wirtschaftsinformationen, was nicht weniger kriminell ist. Und die Umfrageergebnisse belegen, dass die Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung hier erwartet, dass dies politische Konsequenzen nach sich zieht."

Quelle/Methodik

Die Vormetric-Umfrage wurde durchgeführt von Wakefield Research. Befragt wurden vom Zeitraum vom 9. bis 15. Oktober dieses Jahres 1.018 Deutsche im Alter ab 18 Jahren. Diese erhielten zunächst eine  E-Mail-Einladung und nahmen danach an einer Online-Umfrage teil. Dabei wurden Quoten für Altersgruppe und Geschlecht festgelegt um einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt zu befragen. Abweichungen im Rahmen der Zusammenfassung resultieren aus der Anzahl der Befragungen. Für die im Rahmen dieser Studie durchgeführten Interviews liegt die Wahrscheinlichkeit bei 95 Prozent, dass eine erneute Umfrage dieselben Ergebnisse erzielen wird. Bei der Gesamtheit aller befragten Personen, die durch die Befragung repräsentativ vertreten sind, ist anzunehmen, dass eine Schwankung durch veränderte Ergebnisse in einem Bereich von plus/minus 3,1 Prozentpunkten möglich ist.

 

Vormetric, Inc.

Vormetric (@Vormetric) ist ein führender Anbieter von Datensicherheitslösungen zum Schutz von physischen, virtuellen, Big-Data- und Cloud-Umgebungen. Unternehmen und Behörden verlassen sich seit über zehn Jahren auf die Data Security Platform von Vormetric, die derzeit die Daten von mehr als 1.500 Kunden auf der ganzen Welt schützt – darunter 17 der Fortune-30-Unternehmen. Die zentrale Infrastruktur- und Management-Umgebung von Vormetric schützt Daten unabhängig von deren Speicherort durch die Verschlüsselung von Dateien, Datenträgern und Cloud-Speichern, Tokenisierung mit dynamischer Datenmaskierung, Anwendungsverschlüsselung auf Feldebene, hochentwickelten Zugriffsrichtlinien und integrierter Schlüsselverwaltung.
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