Der MX-L 335 compact ist der jüngste Zuwachs der MOTIACT-Reihe. Der Langhubgreifer verfügt über einen Hub von 55 mm pro Backe. Mit 2.500 bis 27.000 N verfügt er über die zweitgrößte Greifkraft unter den MOTIACT-Systemen. Er schließt damit die bisherige Lücke zwischen dem Universalgreifer MX-M 125 mit 1.800 N und dem Langhubgreifer MX-L 520 mit 10.000 bis 40.000 N. Anwender sind so in der Lage, für das Handling schwergewichtiger Werkstücke Greifsysteme noch passender zu dimensionieren. Der MX-L 520 bietet einen Hub von 99 mm pro Backe.
Traglastreserven dank Leichtbauweise
Die „Schwergewicht“-Greifer von SMW sind für die Anforderungen der typischen Anwenderbranchen konzipiert; dazu gehören Metallbau, Logistik, Luftfahrtechnik sowie Energietechnik. Durch ihre Leichtbauweise eignen sie sich ideal für das End-of-Arm-Tooling (EOAT). Ihre Aluminiumgehäuse mit kompakten 335 beziehungsweise 520 mm Breite sind gewichtsoptimiert und wiegen 32 beziehungsweise 42 kg. Damit bieten sie Roboterarmen umfassende Traglastreserven für große Werkstückgewichte. Via Profinet oder Ethernet/IP (MX-L 520) können sie direkt in die SPS einer Automationsumgebung eingebunden werden.
Effizienz und Prozesssicherheit
2023 auf dem Markt gestartet, hat SMW seine MOTIACT-Reihe stetig für die Anforderungen weiterer Anwendungsbereiche ausgebaut. Aktuell decken die Greifsysteme Hübe von 3 bis 99 mm je Backe sowie Greifkräfte von 40 bis 40.000 N ab. Damit profitieren kleinteilige Pick-&-Place-Aufgaben wie auch das Handling metallischer Großbauteile von den MOTIACT-Vorteilen: Über ein integriertes absolutes Wegmesssystem lässt sich die Backenposition exakt auf das zu greifende Objekt anpassen. Auch die Greifkraft kann stufenlos genau eingestellt werden. Bei einem Energieausfall bleiben sowohl die Greifposition als auch die Greifkraft 1:1 erhalten. Auch bei großer Variantenvielfalt gewährleistet dies schnelle, effiziente sowie sichere Abläufe durch die jeweils genau passende Greifereinstellung.
Automations-Tools aus dem SMW-Baukasten
SMW bietet zudem einen Baukasten für die Automatisierung der Greifprozesse von MOTIACT. Dazu gehören die induktiven Koppelsysteme zur kontaktlosen Energie- und Signalübertragung. Durch diese wird eine endlose Greifer-Rotation möglich wird, was eine Achse einspart und somit das Anlagendesign deutlich vereinfacht. Mit dem AcuGrip-TC von SMW lässt sich der Greifer-Schnellwechsel automatisieren. Darüber hinaus sind alle mechatronischen MOTIACT-Greifer KI-ready und können auf diese Weise zum Beispiel in das Condition Monitoring eingebunden werden.