Jeder zweite Onliner war bereits Opfer von Internetkriminalität

Safer Internet Day 2013 / Rund 33 Prozent glauben an eine Verschlechterung der Sicherheitslage im Netz / Trojaner und Viren gelten als das größte Risiko

(PresseBox) ( München, )
Jeder zweite Internet-Nutzer wurde bereits Opfer von Internetkriminalität. Vor allem Männer sind betroffen: 55 Prozent haben bereits negative Erfahrungen mit Betrügereien oder sonstigen Machenschaften im Netz gemacht, aber nur 39 Prozent der Frauen. Das geht aus einer repräsentativen Studie hervor, die FriendScout24 anlässlich des Safer Internet Day am 5. Februar 2013 erstellt hat. Im Auftrag von Deutschlands Partnerportal Nr. 1 befragte das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 1.000 repräsentative Onlinenutzer zu dem Thema - mit überraschenden Ergebnissen.

Dass sich die Sicherheitslage im Netz verbessert, glaubt demnach mit 20 Prozent nur eine Minderheit der deutschen Onlinenutzer. Jeder Zweite (48 Prozent) ist der Meinung, dass sich an der derzeitigen Lage nichts ändert. 33 Prozent sind sogar der Meinung, dass sich die Sicherheitslage in der Zukunft weiter verschlechtern wird. Als größte Bedrohung sieht jeder Dritte (32 Prozent) das Risiko durch Schadsoftware wie Viren und Trojaner. Knapp dahinter landet mit 32 Prozent die Bedrohung durch Phishing, also der Diebstahl von Kontodaten durch gefälschte Websites oder E-Mails. Auf Platz drei im Ranking des Grauens: Die Nutzung von vermeintlich kostenfreien Diensten, die sich später als kostenpflichtig herausstellen - 11 Prozent der Nutzer fühlen sich hiervon bedroht.

FriendScout24 räumt Sicherheit und Datenschutz höchste Priorität ein

"Sicherheitsrisiken gehören für die meisten Onlinenutzer nach wie vor zum Alltag bei der Nutzung des Internets", sagt Martina Bruder, CEO bei FriendScout24. "Gerade Anbieter, die sensible Daten ihrer Kunden verwalten, müssen deshalb verstärkt in neueste Technologien beim Thema Sicherheit und Datenschutz investieren." FriendScout24 arbeitet als Marktführer unter den Partnerportalen selbst stetig an Sicherheits-Optimierungen. Gemeinsam mit anderen Anbietern und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat das Unternehmen zudem im Mai 2012 den S.P.I.N. Kodex (Kodex für seriöse Partnersuche im Internet) ins Leben gerufen (www.spin-kodex.de). Dieser verpflichtet alle Teilnehmer zu einem verantwortlichen Umgang mit Kunden, fairen Geschäftspraktiken und zur Einhaltung hoher Datenschutzstandards. Aktuell informiert das Unternehmen seine Mitglieder während der FriendScout24-Sicherheitswochen mit Infomails, Gewinnspielen und Bannern unter dem Motto "Sicherheit schafft Vertrauen". Auf der eigens implementierten Website www.sichere-partnersuche.de können Nutzer zudem mehr über sichere Partnersuche im Netz erfahren.

Ganz oben auf der Liste der Risiken aus dem Netz stehen Sicherheitsmängel durch Viren, Trojaner und Co. Jeder Vierte hat sich schon einmal mit Schadsoftware dieser Art herumschlagen müssen. Viele Onliner sind zudem bereits in das Netz von Betrügern geraten: 11 Prozent mussten für eine vermeintliche Gratisdienstleistung plötzlich doch bezahlen, 9 Prozent haben online Geld für Leistungen überwiesen, die sie später nicht bekommen haben und 8 Prozent sagen, dass sie bei einem Einkauf im Netz schlichtweg betrogen worden sind (10 Tipps zur Frage, wie sich Nutzer schützen können, finden Sie im PDF im Anhang).

Ältere misstrauen Facebook, Xing und Google Plus

Doch welche Portale gelten bei den deutschen Onlinern als besonders sicher? 32 Prozent sehen die Internetportale von Banken ganz oben auf der Vertrauensskala, gefolgt von Behörden-Portalen (23 Prozent). Bei der Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit von internationalen Konzernen gehen die Meinungen der Geschlechter auseinander: So vertrauen nur 9 Prozent der Männer Unternehmen wie Google, Apple oder Microsoft, aber 18 Prozent der Frauen. Überraschend: Bekannte Medienmarken können vergleichsweise wenig Vertrauen auf sich ziehen: Nur knapp 9 Prozent vertrauen redaktionellen Marken wie Spiegel.de oder Bild.de am meisten. Noch schlechter schneiden die Social-Media-Plattformen ab: Lediglich 4 Prozent sehen Facebook, Google Plus und dergleichen bei der Sicherheit vorn. Wie zu erwarten, halten die Jüngeren Plattformen wie diese für weniger sicherheitskritisch: 9 Prozent der unter 30-Jährigen haben das meiste Vertrauen in Social Media Plattformen, aber nur 3 Prozent der über 60-Jährigen.
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