Entscheidender Schlag gegen Spammer - Drittgrößtes Spam-Netzwerk der Welt abgeschaltet

(PresseBox) ( London, )
In einer mehrtätigen Aktion gelang es Experten der IT-Sicherheits-Firma FireEye zusammen mit Antispam-Spezialisten, Internetanbietern und Behörden das weltweit drittgrößte Spam-Netzwerk abzuschalten. Das Netzwerk "Grum" war verantwortlich für 17,4% des weltweiten Spam-Aufkommens, täglich wurden darüber - koordiniert von Servern in den Niederlanden, Panama, Russland und der Ukraine - ca. 18 Milliarden unerwünschte Emails versendet.

Spam-Netzwerke bestehen aus zahlreichen infizierten Computern, so genannten "Zombies", die von "Command and Control"-Servern (CnC-Server) gesteuert werden und ohne das Wissen des Benutzers massenhaft Spam-Mails verschicken.

FireEye hat das "Grum"-Netzwerk seit seiner Entstehung 2008 beobachtet und untersucht. In dieser Woche erfolgt dann in enger Zusammenarbeit mit dem russischen Computer Security Incident Response Team und dem britischen Projekt Spamhaus der entscheidende Schlag gegen die Cyber-Kriminellen. Nachdem die Spezialisten Behörden und Internetanbieter dazu bringen konnten, die Server in Panama und den Niederlanden abzuschalten, versuchten die Spammer zwar noch in die Ukraine und Russland auszuweichen. Jedoch gelang es auch dort, die jeweiligen Zentralrechner vom Netz nehmen zu lassen.

Das Vorgehen gegen die Cyber-Kriminellen ist ausführlich im FireEye-Blog beschrieben (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Bei Bedarf kann außerdem gerne ein Interview mit einem Experten von FireEye organisiert werden.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.