Consumerization in der Finanzbranche nicht ignorieren

Sechs Tipps für wirkungsvolle und sichere Integration mobiler Endgeräte

(PresseBox) ( München, )
Der Einzug privater Endgeräte wie Smartphones oder Tablets in den geschäftlichen Alltag ist in der Finanzbranche schon heute Realität. Damit die Nutzung dieser Geräte nicht zum Sicherheitsrisiko wird, hat Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS), ein Tochterunternehmen der Finanz Informatik (FI), im Folgenden sechs Tipps zum Thema "Consumerization" für die Unternehmen der Finanzbranche zusammengestellt. Damit möchte der IT-Servicepartner Instituten und Finanzdienstleistern aufzeigen, wie sie den Trend zu "Bring Your Own Device (BYOD)" wirkungsvoll in ihre Unternehmens-IT integrieren können.

1. Jetzt Handeln: "Bring Your Own Device", also die Nutzung privater Endgeräte am Arbeitsplatz, ist längst kein Modewort mehr, sondern bereits konkret in den Unternehmen angekommen. Diese Entwicklung bringt natürlich zahlreiche Risiken - insbesondere für sensible Daten auf den iPhones, iPads und anderen Tablets. Aber BYOD kann auch dazu beitragen, talentierte Nachwuchskräfte zu rekrutieren und motivierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Statt tatenlos zuzusehen und Chancen zu verpassen, sollten Finanzdienstleister deshalb jetzt handeln und sich mit dem Thema kritisch und konstruktiv auseinandersetzen.

2. Richtlinien einführen: Vor dem Einsatz mobiler Endgeräte sollten Finanzdienstleister zunächst klare Richtlinien zur Nutzung dieser Geräte im Geschäftsalltag festlegen und diese ihren Mitarbeitern entsprechend kommunizieren. In Folge können die Institute dann definieren, welche Nutzergruppen welche mobilen Endgeräte für ihre Arbeit einsetzen dürfen.

3. Mobile Device Management planen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Einsatz privater mobiler Endgeräte im Unternehmen zu organisieren. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ein durchdachtes Mobile Device Management (MDM). Dieses kann entweder von der eigenen Unternehmens-IT organisiert, oder als professioneller Service von einem externen Dienstleister bezogen werden. In jedem Fall sollte das MDM ein individuelles Rechtemanagement mit entsprechenden Sicherheits-Policies umfassen.

4. Identity & Access Management (IAM) ein Muss: Ohne ein wirkungsvolles Rechtemanagement für jeden Nutzer ist Chaos vorprogrammiert. Doch um festlegen zu können, wer denn tatsächlich welche Rechte worauf erhält, muss das Mobile Device Management nicht nur die einzelnen Geräte, sondern auch deren Benutzer kennen. Ein professionelles Identity & Access Management regelt daher im Detail, welcher Nutzer mit welchen Endgeräten auf welche Firmenanwendungen und -Daten zugreifen darf.

5. Datenzugriff sicherstellen: Für ein sicheres Arbeiten mit vertraulichen Unternehmensdaten gibt es Lösungen, die den Datenzugang über mobile Endgeräte beispielsweise in Form einer App ermöglichen. Dazu stellt das Finanzinstitut oder ein Service-Partner den Anwendern eine entsprechende App zur Verfügung. Der Zugriff auf Unternehmensdaten erfolgt dann ausschließlich über diese App, in der sich ein Nutzer über einen individuellen Benutzernamen mit Authentifizierungscode ausweist. Der Vorteil: solche Apps können auf Geräten mit unterschiedlichsten Betriebssystemen wie iOS oder Android laufen. Das wiederum ermöglicht ein zentrales Management der heterogenen Geräte und bietet ein hohes Maß an Flexibilität für die Anwender.

6. Sicherheit der Firmendaten: Damit keine vertraulichen Daten ungewollt das Unternehmen verlassen, muss entweder sicher gestellt sein, dass keine internen Daten auf dem mobilen Endgerät gespeichert werden. Oder das beim Verlust des mobilen Gerätes die IT-Abteilung die vertraulichen Daten schnell löschen kann. Auch dies lässt sich über den Datenzugriff via MDM sehr gut regeln. Verliert ein Nutzer sein Gerät, kann der Helpdesk es in diesem Fall via Wipe-out-Funktion aus der Ferne löschen oder sogar einen kompletten Reset des Geräts anstoßen.

Wenn Finanzinstitute sich nicht gegen die Consumerization innerhalb der eigenen Organisation sperren, sondern die modernen mobilen Endgeräte wirkungsvoll in ihre IT integrieren, ergeben sich daraus neue Chancen für die Produktivität der Mitarbeiter. Denn vor allem auf Geschäftsreisen bieten Smartphones oder Tablets gegenüber dem klassischen Laptop unschlagbare Vorteile, um beispielsweise Wartezeiten effizient zu nutzen.
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