DsiN-Tipp für Unternehmen

Datenverlust durch Datensicherung verhindern

(PresseBox) ( Berlin, )
Zahlreiche Arbeitsprozesse im Geschäftsbetrieb laufen digi-tal ab. Um bei Beeinträchtigungen zügig wieder arbeitsfähig zu sein, sollten Unternehmen daher die wichtigsten Daten kontinuierlich sichern und auf ihre Verwendbarkeit prüfen. Andernfalls drohen neben Imageverlust und kosten-trächtigen Arbeitsausfällen womöglich Probleme bei einer Betriebsprüfung.

Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) hat gemeinsam mit der DATEV eG Tipps zur Datensicherung für Unternehmer erstellt, die jederzeit auch www.dsin-blog.de nachgelesen werden können:

Was ist bei der Datensicherung zu beachten?

1. Was wann wie oft gesichert werden soll, hängt von der Bedeutung der Daten und der maximal tolerierbaren Ausfallzeit ab. Überlegen Sie, wel-ches die für Sie wichtigsten Daten sind und wie hoch der Aufwand für die Wiederherstellung dieser Daten ist. In der Regel ist eine permanen-te oder tägliche Sicherung zu empfehlen. In Frage kommen z.B. Kun-dendaten, Rechnungen, Angebote und Verträge, Finanzbuchführung, technische Daten (Anwendungen und Betriebssysteme). Auch Verfah-rensdokumentationen, Sortiments- und Preislisten können für das Ta-gesgeschäft unerlässlich sein. Daneben besitzen evtl. Protokolle, Prä-sentationen oder Umsatzauflistungen eine hohe Bedeutung.

2. Um die Vollständigkeit der Datensicherung zu gewährleisten, sollten Sie organisatorisch regeln, dass alle wichtigen Daten ausnahmslos in einer betriebsweit vereinbarten Struktur abgelegt werden. Berücksichtigen Sie auch ausgelagerte Daten auf mobilen Geräten (Notebook, Smart-phones, Netbook, etc.).

3. Prüfen Sie nach der Installation von neuen Programmen, ob alle rele-vanten Verzeichnisse in die Sicherung aufgenommen werden.

4. Durch die regelmäßige Prüfung der Datensicherungen auf ihre Funkti-onsfähigkeit (vollständig und lesbar = verwendbar) minimieren Sie das Risiko für einen Datenverlust und den Zeitaufwand für die Wiederher-stellung der Daten auf ein Minimum.

5. Erneuern Sie regelmäßig die Datensicherungsmedien.

6. Bewahren Sie die Sicherungsmedien (Festplatte, Band, DVD etc.) an einem externen Ort auf. Geeignet ist beispielsweise ein Tresor oder ein Bankschließfach. Die automatische Übertragung der Daten an ein Re-chenzentrum erlaubt die ständige Verfügbarkeit bzw. Lesbarkeit des Si-cherungsmediums und spart viel Zeitaufwand. Beachten Sie bei der Auswahl des Rechenzentrums Datenschutzrichtlinien.

7. Im Falle einer Serversicherung sollten die Server in einem separaten Raum untergebracht werden, zu dem nur autorisierte Personen Zutritt haben. Der Raum sollte einbruchsicher und vor Elementarschäden ge-schützt sein.

Weitere sinnvolle Maßnahmen

Die häufigsten Ursachen für den Verlust von Unternehmensdaten sind Schad-Software, menschliches Versagen, vorsätzliches Handeln, technisches Versa-gen und höhere Gewalt. Daher sind das Schließen von Sicherheitslücken, ein umfassender Schutz vor Malware und eine durchdachten Rechte- und Benut-zerverwaltung jedem Unternehmen dringend zu empfehlen.

Im Hinblick auf die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen (Compliance) sollten die getroffenen Datensicherungsmaßnahmen und die dafür benannten Verant-wortlichkeiten dokumentiert und laufend aktualisiert werden.

Weitere Informationen zur Datensicherung und zu IT-Sicherheit in Unterneh-men lesen Sie im Blog von Deutschland sicher im Netz e.V. und DATEV eG: www.dsin-blog.de

DATEV: Die DATEV eG, Nürnberg, ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerbera-ter, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Über den Kreis der Mitglieder hinaus zählen auch Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutio-nen zu den Kunden. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Lösungen und Security sowie Organisation und Planung. Mit nahezu 40.000 Mitglie-dern, mehr als 6.100 Mitarbeitern und einem Umsatz von 731 Millionen Euro im Jahr 2011 zählt die 1966 gegründete DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen beispielsweise im bekannten Lünendonk-Ranking Platz Vier in der Kategorie Softwarehäuser (gelistet nach Umsatz in Deutschland).
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