1. IT-Gipfel Nord am 25. Juni 2008

Kieler Erklärung: „Klar Schiff für die digitale Zukunft“

(PresseBox) ( Kiel, )
Am 25. Juni 2008 veranstalteten die fünf norddeutschen Branchenverbände der digitalen Wirtschaft ihren ersten gemeinsamen IT-Gipfel. Auf Einladung des Clustermanagements IT und Medien trafen sich rund 100 Vertreter der folgenden Verbände auf der Cap San Diego am Sartorikai im Kieler Hafen:
- Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) e. V., 1. Vorsitzender Sören Mohr
- Bremen IT + Medien e. V., 1. Vorsitzender Carsten Meyer-Heder
- Hamburg@work e. V., Vorsitzender Uwe Jens Neumann
- IT-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e. V., Geschäftsführer Armin Köhler
- Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V., Geschäftsführerin Tanja Feller

Ziel war es, gemeinsame Forderungen an die Politik für mehr Medienkompetenz und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft abzustecken und zu erörtern, welche Themenfelder künftig priorisiert werden.

Schauplatz des ersten IT-Gipfels Nord war das Traditionsschiff Cap San Diego, das 2008 erstmals zur Kieler Woche an die Förde gekommen ist. Die Cap San Diego ist das weltgrößte seetüchtige Museums-Frachtschiff, welches eigentlich an den Hamburger Landungsbrücken zu Hause ist. Das Schiff ist der "Geburtsort" der Hamburger Networking-Community "onlineKapitäne". Umrahmt wurde das Treffen von der Kieler Woche, dem wichtigsten Segelsportevent der Welt und dem größten Volksfest Nordeuropas.

Auf der Veranstaltung stand das Networking im Vordergrund - das gegenseitige Kennenlernen von über 100 Akteuren der digitalen Wirtschaft aus allen fünf Verbänden. Der IT-Gipfel Nord wird von dem von DiWiSH getragenen Clustermanagement IT und Medien des Landes Schleswig-Holstein ausgerichtet und soll künftig regelmäßig stattfinden.

Der 1. DiWiSH Vorsitzender Sören Mohr bewertete den IT-Gipfel Nord als großen Erfolg:

"Wir haben heute den Grundstein dafür gelegt, dass sich die Digitale Wirtschaft in ganz Norddeutschland künftig noch besser vernetzt. Aufgrund der großen Resonanz bin ich davon überzeugt, dass sich der IT-Gipfel Nord als feste Institution etablieren wird."

DiWiSH legte ein Thesenpapier mit einem 5-Punkte-Katalog vor, der die wichtigsten Ziele für die nächsten fünf Jahre aus Sicht der IT-und Medien-Branche Schleswig-Holsteins aufzeigt:

1. Quote der Onliner in der norddeutschen Bevölkerung auf 75% steigern!

Eine hohe Zahl an Onlinern ist eine essentielle Voraussetzung für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und für die Entwicklung neuer Märkte. DiWiSH befürwortet daher Maßnahmen wie z. B. Volkshochschulkurse und mobiles Internet-Training zur weiteren Steigerung der Onliner-Quote an der Gesamtbevölkerung.

2. Breitbandversorgung für 95% der norddeutschen Bevölkerung sicherstellen!

Eine flächendeckende Versorgung mit preisgünstigen Breitbandanschlüssen, die sowohl im Up- als auch im Downstream ausreichend schnell sind, ist die Grundvoraussetzung für digitale Angebote der Zukunft

3. 10% der norddeutschen Schüler für einen Beruf in der digitalen Wirtschaft begeistern!

Die Weichen für eine hinreichende Verfügbarkeit von Fachkräften in der digitalen Wirtschaft werden bereits in der Schulzeit gestellt. Deshalb fordert DiWiSH, dass an den weiterführenden Schulen eine grundlegende Medienkompetenz vermittelt wird, so dass jeweils 10 % der Schüler eines Abschlussjahrgangs einen Beruf in der digitalen Wirtschaft anstreben

4. Alle 41 norddeutschen Hochschulen miteinander vernetzen!

Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein verfügen zusammen über 41 staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen. DiWiSH fordert diese Hochschulen auf, sich miteinander zu vernetzen und komplementäre Kompetenzen zu teilen, damit die Qualität der Ausbildung in ganz Norddeutschland weiter wächst.

5. Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen forcieren!

Der Technologietransfer von Hochschulen in die digitale Wirtschaft ist ein wichtiger Faktor für Innovation und Wachstum. DiWiSH fordert daher zu verstärkten Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen auf. Als Ziel sollten innerhalb der nächsten fünf Jahre 50 % der Mitgliedsunternehmen entsprechende Kooperationsvereinbarungen abschließen.
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