Neues Audit für Fachgruppenmitglieder

Verpackung nach HPE-Standard

(PresseBox) ( Bonn, )
Die 60 Mitgliedsunternehmen der 1980 gegründeten Fachgruppe "Verpackung nach HPE-Standard" werden 2012 wieder von unabhängigen Sachverständigen auf Herz und Nieren überprüft. "Die Anforderungen des Marktes verändern sich und werden ständig komplexer. Mit der Auditierung der Fachverpacker ergänzen wir die externen Schulungen der Mitarbeiter und sorgen dafür, dass auf Basis der HPE-Verpackungsrichtlinien zeitnah hochwertige, individuelle Verpackungsleistungen nach dem neuesten Stand der Technik erbracht werden - und zwar nicht mehr nur in Deutschland, sondern weltweit", bekräftigt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V., Siegfried von Lauvenberg.

Der Auditor prüft, ob die für das 'Verpacken nach HPE-Standard' notwendigen Prozesse beherrscht werden. Diese ergeben sich aus den HPE-Verpackungsrichtlinien, in denen ähnlich einer DIN-Norm Standards für beanspruchungsgerechte Verpackungen geregelt sind: "In ihnen erfahren Fachverpacker alles Wissenswerte über den aktuellen Stand der Technik für das Verpacken von Industriegütern", erklärt der HPE-Vorsitzende Joachim Hasdenteufel. Die Richtlinien setzen Mindeststandards, welche die Produkte der Kunden vor mechanischen und klimatischen Belastungen während des nationalen oder internationalen Transports, des Warenumschlags und der Lagerung schützen. "Fachgerechtes Verpacken leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Werterhaltung von Produkten und damit auch zur Vermeidung kostspieliger Produktionsverzögerungen und -ausfälle beim Endkunden", ergänzt Mark Agatz, Obmann des Fachausschusses der Fachgruppe "Verpackung nach HPE-Standard". Deshalb prüft der Auditor auch die fachliche Qualifikation und die Einbindung der teilweise eingesetzten Subunternehmer in die Qualitätssicherung der Fachgruppenmitglieder.

Sicherheit und Qualität an erster Stelle

Die Mitglieder der HPE-Fachgruppe haben sich dazu verpflichtet, für die regelmäßige Fortbildung der Mitarbeiter auf speziellen Verpackerlehrgängen zu sorgen. Die Schulungen an der Holzfachschule Bad Wildungen bestehen aus einem Basis- und einem Aufbaulehrgang. Dort werden unter anderem die Statik der Verpackung, der Korrosionsschutz der Packgüter, die Ladungssicherung - sowohl des Transportgutes in der Verpackung, als auch des verpackten Gutes auf dem Transportmittel -, die fachgerechte Herstellung maßgeschneiderter Transportmittel für jeden möglichen Einsatzzweck sowie das Stauen von Packstücken im Container behandelt. Darauf bauen innerbetriebliche Seminare auf, welche die Teilnehmer auf dem neuesten Stand halten. "Viele Anlagen, die für den Transport vorbereitet werden, bestehen aus mehreren hundert Einzelteilen wie etwa Schaltschränken, Stahlteilen, Bühnenteilen oder Maschinen. Um eine konsequent hohe Verpackungsqualität zu gewährleisten, ist die Ausbildung der Mitarbeiter deshalb von höchster Priorität", fügt von Lauvenberg hinzu. Dazu treten die rechtliche und die wirtschaftliche Sicherheit des Kunden: Dafür sorgt die Verpackungshaftpflicht-Versicherung. Diese deckt Schäden ab, die trotz aller Sorgfalt durch eine fehlerhafte Verpackung entstehen können. Anders als beim Transporteur, wird hierbei nicht nach Warengewicht versichert, sondern im Interesse des Kunden der gesamte Warenwert. "Diese Versicherung ist von den Leistungen her vergleichbar mit einer Vollkaskoversicherung für ein Kraftfahrzeug. Sie ist für jedes Fachgruppenmitglied obligatorisch."

Kunde erwartet ein Komplettpaket

Die reine, fehlerfreie Verpackungsleistung reicht jedoch schon lange nicht mehr aus, um am Markt erfolgreich zu bestehen: "Der Kunde erwartet heute ein Komplettpaket und dies häufig auch für eigene Standorte außerhalb Deutschlands. Die zertifizierten Verpackungsunternehmen haben deshalb ihr Know-how sowie ihr Dienstleistungsspektrum erheblich erweitert", erklärt Agatz. Dazu zählt neben einer Verpackungsberatung, dem Verpacken von Industriegütern aller Art inklusive Korrosionsschutz und der containergerechten Verpackung samt Containerstau auch die Einlagerung und Kommissionierung, die Erstellung von Versanddokumenten und die Durchführung sowie Vermittlung von Transportleistungen. "Ganz wichtig ist auch eine EDV-gesteuerte Auftragsabwicklung, die viele Fachgruppenmitglieder eingeführt haben", ergänzt Hasdenteufel. "So können die Unternehmen und der Kunde jederzeit jede Komponente im Versandablauf identifizieren und zuordnen."

Weitere Informationen unter www.hpe.de
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