„Hier macht das Lernen Spaß!“ - 20 Schulen in Nordrhein-Westfalen mit dem Schulbaupreis 2008 ausgezeichnet

Auszeichnung beispielhafter Schulbauten in Nordrhein-Westfalen

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
In guten Schulgebäuden lernt man besser. - Unter diesem Motto vergeben das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr gemeinsam erstmals den "Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen 2008". 140 neue, umgebaute und erweiterte Schulgebäude waren zu dem Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Unter ihnen wählte eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz von Professor Gert Kähler, Fachjournalist aus Hamburg, am vergangenen Freitag (06.06.08) 20 Schulen als gleichrangige Preisträger aus. Die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Sommer, zeigt sich von den prämierten Arbeiten beeindruckt: "Eine hohe Qualität der Schulgebäude ist ein wichtiger Teil unseres ganzheitlichen Verständnisses von Schule", so die Ministerin. "Schule ist nicht nur Lernort, sondern auch Lebensraum!" Auch der Präsident der Architektenkammer, Hartmut Miksch, hebt hervor, dass neue Lernkonzepte auch eine neue Schularchitektur verlangen: "Die Preisträgerarbeiten zeigen, dass die Architektinnen und Architekten unseres Landes die neuen Anforderungen des heutigen Schulunterrichts auf innovative und qualitätvolle Weise in gebaute Schularchitektur zu übersetzen wissen. In solchen Gebäuden macht das Lernen Spaß!"

Die ausgezeichneten Schulen umfassen alle Schulformen und verteilen sich über das ganze Land Nordrhein-Westfalen, von Bornheim bis Bielefeld und von Arnsberg bis Stadtlohn. Die Stadt Köln kann sich über fünf Auszeichnungen für neue bzw. erweiterte Schulbauten freuen. Auch ins Ruhrgebiet gingen eine Reihe von Auszeichnungen, so nach Essen, Gelsenkirchen und Bochum (ausführliche Liste der Preisträger siehe Anhang).

Mit dem Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen wollen die Auslober die Bedeutung der Architekturqualität von Schulgebäuden herausstellen und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der Schule betonen. Denn ausgezeichnete Schulgebäude beeinflussen als gute Praxisbeispiele auch nachhaltig die Qualität von Baumaßnahmen an anderen Schulen. Sie zeigen das Machbare und erhöhen die Motivation und das Interesse für die Planung und Durchführung, für die Beteiligung und Integration von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern bei großen und kleinen Baumaßnahmen an Schulen.

Das Verfahren richtete sich an alle Schulträger als Bauherren und alle Architektinnen und Architekten, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausragende und vorbildliche Neu- und Umbaumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben. Prämiert wurden Neubauobjekte und Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden an öffentlichen Schulen und Ersatzschulen, die in Aufenthaltsqualität und Funktionalität, in ihrer Gestaltung und der Qualität des Außenraums sowie in Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Einbindung von Schülern und Lehrern in die neue Gestaltung der Schule als herausragend und vorbildlich gewertet wurden.

Alle ausgezeichneten Schulen liegen in Nordrhein-Westfalen und wurden in den vergangenen fünf Jahren fertig gestellt.

Die öffentliche Überreichung der Preise findet am 18. August 2008 im K21 in Düsseldorf statt (gesonderte Presseeinladung folgt). Nach der Preisverleihung werden die Arbeiten in einer Ausstellung öffentlich präsentiert, die bis Ende September im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen zu sehen sein wird (Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf).
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