ANZAG kompensiert Rückgang des Inlandsgeschäfts durch Zuwächse im Ausland

Stabile Entwicklung im ersten Quartal des ANZAG-Geschäftsjahres 2011

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
Die Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG), einer der führenden deutschen Pharmagroßhändler, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 (1. September bis 30. November 2010) den Konzernumsatz um 5,1 % auf 1,1 Mrd. Euro gesteigert. Zwar erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern um 4,2 Mio. Euro auf 14,2 Mio. Euro. Dies ist aber vor allem auf die marktbedingte Anpassung des Abzinsungssatzes bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. Ohne diesen Bewertungseffekt hätte sich das Ergebnis vor Steuern um Mio. EUR 2,6 auf Mio. EUR 7,4 verringert.

In den vergangenen Jahren zeigte sich der Arzneimittelmarkt weitgehend unbeeindruckt von der internationalen Finanzkrise. Allerdings blieb sein Wachstum in den ersten drei Monaten des ANZAG-Geschäftsjahres 2011 mit 2,4 %etwas hinter den Erwartungen zurück. Der Marktumsatz für nicht verschreibungspflichtige Präparate sank um 4,3 %. Auch das Segment der verschreibungspflichtigen Arzneimittel präsentierte sich mit einem Umsatzanstieg von 3,3 % schwächer als in den Vorjahren.

Der Umsatz des pharmazeutischen Großhandels wuchs in Deutschland mit 2,6 % etwas stärker als der Arzneimittelmarkt. Der Grund dafür liegt in einem leichten Rückgang der Direktbelieferungen durch die Industrie. Der Anteil des Direktgeschäfts am Gesamtmarkt sank auf 16,4 % nach 16,6 % im Vorjahreszeitraum. Vor allem die 15. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG), die zum 1. August 2009 in Kraft getreten ist, hat die Position des Großhandels gestärkt. Der vollversorgende pharmazeutische Großhandel hat nun einen öffentlichen Versorgungsauftrag und einen rechtlichen Anspruch auf Belieferung durch die Industrie.
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