Webinar Kampfstoffe
Eine Bedrohung durch chemische Kampfstoffe ist im deutschsprachigem Raum durchaus real. Sie resultiert hauptsächlich aus Altlasten und historischen Hinterlassenschaften der Weltkriege. Viele Detektionsmittel sind daher folgerichtig im Katastrophenschutz verortet. Zusätzliche Gefahren, die sich in ihrer Toxizität ähneln, stellen biologische und pharmazeutische Kampfstoffe dar. Dazu zählen z.B. Anthrax, Rizin, oder Fentanyl-Derivate. Rund um diese Thematik sind Vorsorge, Detektion, Ausbildung und Sensibilisierung notwendig – nicht aus Alarmismus, sondern aus verantwortungsvoller Sicherheitsplanung.
Referenten: Dr. Alan Tanovic & Lion Busetti
Die Teilnahme ist kostenlos. Kommunikationsplattform Microsoft-Teams.
Termine & Anmeldung
Webinar Kampfstoffe
Dienstag, 29.09.2026
14:00 bis 15:30
Online
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Inhalt
Viele Einsatzkräfte verwenden Detektionsgeräte für chemische Kampfstoffe mit dem Ziel, eine akute Gefahr schnell auszuschließen. Da Kampfstoffe bereits in kleinsten Mengen tödlich sein können, reagieren die Detektionsgeräte schon auf niedrigste Konzentrationen. Doch bereits geringe Querempfindlichkeiten der Sensoren führen zu Alarmen ohne tatsächliche Gefährdung. Diese falsch-positiven Messergebnisse erfordern eine fachliche Einordnung und zusätzliche Verifikation.
Folgende Analysatoren werden vorgestellt:
- ChemProX (IMS)
Kompakter Open-loop-Detektor für chemische Kampfstoffe (CWA) und toxische Industriechemikalien (TIC) mit exzellenter Kommunikationstechnik,
- MX908 (HP-MS)
Die Feld-Version eines Massenspektrometers ermöglich die Identifikation von Betäubungsmitteln, Sprengstoffen und chemischen Kampfstoffen - als Spur, aber auch als Dampf oder Aeorosol.
- Razor Mk II (PCR)
Mobiles RT-PCR Gerät zur Identifikation pathogener Bakterien, Viren und Toxin-kodierender DNA.
Das Webinar Kampfstoffe ist für Behördenteilnehmer aus dem Bereich Feuerwehr, Zoll, Polizei, Militär und Kampfmittelbeseitigung konzipiert. Alle, die in ihrer täglichen Praxis potentiell mit chemischen, biologischen und pharmazeutischen Kampfstoffen in Kontakt kommen können, sind herzlich eingeladen. Privatpersonen werden nicht zugelassen.