Automatisiertes Fahren: ZF bringt coASSIST mit Dongfeng Motor auf den Markt

Christophe Marnat ist Executive Vice President der ZF-Division Electronics and Advanced Driver Assist Systems
(PresseBox) ( Friedrichshafen, )
  • Einführung des preisgünstigsten L2+ Systems der Branche
  • Bietet fortschrittliche Sicherheitsfunktionen sowie teilautomatisierte Funktionen
  • ZF ist der komplette Systementwickler und -integrator
ZF hat sein teilautomatisiertes Level2+ Fahrsystem „coASSIST“ mit Dongfeng Aerolus Yixuan in Serie gebracht. Das Modell ist seit Ende 2020 auf den Straßen. Mit der weltweit ersten Einführung des ZF coASSIST kommt das preisgünstigste Level2+ System der Branche auf den Markt. Es bietet vor allem fortschrittliche Sicherheits- und Komfortfunktionen.

Der ZF coASSIST bietet Fahrern bedeutende Komfort- und Sicherheitsvorteile zu einem sehr erschwinglichen Preis. Dabei erfüllt das System auch die Norm nach Euro NCAP 2025 und bietet zudem gefragte Level 2+ Funktionen. Künftig soll der coASSIST auch mit dem Gen21-Radar mittlerer Reichweite von ZF ausgestattet werden. 

ZF ist kompletter Systemintegrator von coASSIST. Das System wurde in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Mobileye entwickelt; das die Kameratechnologie EyeQ liefert. Auch Nahbereichsradare von Hella setzt ZF für den coASSIST ein. Durch die Kombination dieser modernen Kamera- und Radarsensoreinheiten mit einem zentralen Steuergerät werden Funktionen wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Verkehrszeichenerkennung, Spurwechsel- und Spurhalteassistent sowie Autobahn- und Stauassistent ermöglicht.

„Die Einführung von coASSIST mit Dongfeng Motor ist ein wichtiger Schritt, die Vorteile von Level 2+ Systemen in erschwinglichen Pkw anzubieten. Bei ZF sind wir davon überzeugt, dass Level 2+ Systeme moderne Sicherheitstestprotokolle erfüllen und den Fahrer entlasten werden – ein wesentlicher Aspekt, der in Zukunft bei Pkw eine Rolle spielen wird. Es ist spannend, diese Systeme auf den Straßen der Welt  zu sehen“, sagt Christophe Marnat, Executive Vice President der ZF-Division Electronics and Advanced Driver Assist Systems.

Erschwingliche Systeme sind wichtig für ihren Markterfolg, denn Verbraucher kommen damit leichter an diese Technikvorteile. Gleichzeitig gewöhnen sich Fahrer schneller an teilautomatisierte Funktionen, da sie stets einen Teil der Kontrolle behalten. Moderne Sicherheits- und Komfortfunktionen gehen mit diesen Vorteilen einher.
ZF bietet eine ganze Bandbreite an L2+ Systemen, unter anderem:

ZF coASSIST: Die kostengünstige Basisvariante des Systems hilft, die Leistungsanforderungen von Euro NCAP zu erfüllen. Zudem bietet sie die gefragten Level 2+ Funktionen mit der EyeQ-Technologie von Mobileye an. 

ZF coDRIVE: Dieses System erweitert die Funktionen der Stau- und Autobahnassistenten. Die Erfassung über die 360-Grad-Rundumkamera und die Datenverarbeitungskapazitäten der EyeQ-Technologie von Mobileye ermöglichen automatisierte Spurwechsel und automatisches Überholen.

ZF coPILOT: Er ist auf die erweiterte Rechenleistung und Skalierbarkeit der Datenverarbeitung von Level 2+ bis Level 4 ausgelegt. Das System bietet Funktionen wie die Steuerung ohne Zuhilfenahme von Füßen oder Händen. Darüber hinaus sind automatisierte Spurwechsel und Überholvorgänge, automatisiertes Einparken sowie Routenlernen möglich. Das System nutzt den ProAI-Controller von ZF. 

„Dieses vollumfängliche Funktionspaket ist das umfassendste in der Branche und ermöglicht Kunden, passgenaue Leistungsumfänge zu wählen. Es unterstützt den Fahrer bei Autobahnfahrten, bei Staus in der Stadt oder auf der Autobahn, bei vom Fahrer eingeleiteten oder automatischen Spurwechseln oder durch einen automatisierten Einparkassistenten. Mit der Markteinführung des ZF coASSIST sollen in den nächsten ein bis drei Jahren autonome Fahrfunktionen höherer Stufen im Dongfeng Aerolus Yixuan MAX, dem Flaggschiffmodell der Dongfeng Aerolus Yixuan-Familie, zur Verfügung gestellt und eingesetzt werden“, erklärt Marnat.
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