Für E-Food genormte Mehrwegbehälter aus Kunststoff?

Optimaler Transport und Sicherheit für Obst und Gemüse in genormten Kunststoff Mehrwegbehälter

Genormte Kunststoff Mehrwegbehälter – Bild: GeometricNebula & Holos__8 & nehophoto & Victor Prilepa|Shutterstock.com
(PresseBox) ( München, )
Deutsche Verbraucher bevorzugen den Einkauf in den zahlreichen Lebensmittel-Discountern des Landes. Das Filialnetz der Discounter zählt zu den größten im deutschen Lebensmittelhandel.

Auf dem deutschen Lebensmittelmarkt kaufen die Verbraucher knapp die Hälfte aller Umsätze an Obst und Gemüse in Discountern ein.

Das Marktvolumen für frisches Obst und Gemüse in Deutschland liegt bei 14,9 Mrd. € im Jahr. Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland mit Obst ist bei 22 % und mit Gemüse bei 36 %. Gemüse wird in Deutschland von etwas weniger als 6.000 Betrieben im Freiland und knapp 1.700 Betrieben unter Glas angebaut.

Obst und Gemüse sind nicht nur ein großer Umsatzmarkt, es trägt auch maßgeblich zum Image für Frische und Qualität bei.

Warum E-Food genormte Mehrwegbehälter aus Kunststoff braucht?

Genormte Kunststoff Mehrwegbehälter sorgen nicht nur für eine schnelle und schonende Anlieferung, sie lassen sich auch besser für logistische Prozesse digitalisieren und den gesamten Bestand zentral kontrollieren.

Genormte Mehrwegbehälter aus Kunststoff spielen ihre kompletten Vorteile in Kombination mit einem Hub-Lagersystem in Schnelligkeit, Flexibilität und Organisation voll aus.

Die ganzjährige Bereitstellung von Obst und Gemüse erfordert eine komplexe und umfangreiche logistische Infrastruktur. Hauptsächlich kommen Kunststoff-, Holz- und Kartonkisten zum Einsatz. Kunststoffkisten kommen dabei als Mehrwegbehälter und Kartonkisten als Einwegbehälter zur Verwendung.

Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) kommt es bei Kartonkisten zu 35-mal (4,2 %) höheren Behälterschäden (Verpackungsbruch) als bei Mehrwegbehältern (0,12 %).

Ein auf Kunststoff basierendes Mehrwegsystem ist den Einweg-Kartonbehältern nicht nur wirtschaftlich und ökologisch überlegen, es ist auch die wirtschaftlichste Form logistischen Handelns mit Obst und Gemüse. Zu diesem Ergebnis kam die Studie “Nachhaltigkeit von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte in Europa – basierend auf einer Lebenszyklusanalyse”. Dies wurde im Auftrag der Stiftung Initiative (SIM) 2009 vom Institut für ganzheitliche Bilanzierung erarbeitet. Es ist an das Fraunhofer Institut für Bauphysik und die Universität Stuttgart angegliedert.

Obst und Gemüse gehören zum aufwendigsten Stückgut der Logistik. Sie sind hochsensibel, schnell verderblich und temperaturgeführt. Kostendruck und die Einhaltung der Qualitätsanforderungen spielen dabei ebenso eine sehr wichtige Rolle. Da bereits knapp 50 % des Umsatzes an Obst und Gemüse über Discounter erfolgt, ist in dieser wichtigen Warengruppe eine Weiterentwicklung in jeglicher Form von hohem Interesse. Sei es in der Ausweitung der Marktanteile, der Steigerung in der Kundenakzeptanz (Image) oder Weiterentwicklung des zukünftigen Marktes.

Warum müssen Kopflager und Cross-Docking Lager ausgebaut werden?

Ob Kopflager oder Cross-Docking. Sie sind genau genommen dem Hub-System gleich, wie es bei Micro-Hubs im Bereich Micro-Fulfillment zum Einsatz kommt. Micro-Hubs gelten als die Schlüssellösung der Zukunft für den E-Commerce und dem stationären Einzelhandel im Verbund, den autonomen Retail Systemen (ARS).

Wie in einem Hub, aus dem Englischen für Drehscheibe oder zentraler Anlaufpunkt bzw. Hauptumschlagbasis, werden alle Obst und Gemüse Produkte an eine zentrale Stelle von den Lieferanten angeliefert. Von diesem Zentrallager aus wird die Ware auf die einzelnen Standorte verteilt. So sollen Transportwege und Lagerzeiten reduziert werden.

Durch diesen beschleunigten Prozess wird die Frische von Obst und Gemüse besser genutzt, weil die Ware schneller auf den Markt kommt. Mussten bisher weite Teile in den Regionallägern vorrätig gehalten werden, ist das nunmehr nur noch im Hub zentral kontrolliert erforderlich.

Aspekte für ein automatisiertes Hub-System:
  • Geringere Durchlaufzeiten
  • Zeitgerechte Anlieferung
  • Bessere bedarfsgerechte Mengen- und Zeitplanung
  • Die vorrätig gehaltene Menge an Obst und Gemüse sinkt (Reduzierung des Bestands), was zu einer Qualitätssteigerung beiträgt, Lagerplatz minimiert und Lagerkosten senkt
  • Aufgrund einer zentralen Datenerfassung und breiteren Datenbasis lassen sich filial-gerechte Mischpaletten besser an regionale Unterschiede zusammenstellen
  • Eine zentrale und umfassende Qualitätsprüfung ist nun möglich und senkt Kosten
  • Über einen separaten Lauf können Einwegbehälter zu Kunststoff Mehrwegbehälter umgepackt werden
  • In weiteren Schritten können die Lieferanten zu den genormten Kunststoff Mehrwegbehältern “erzogen” werden, bis der separate Lauf für den Behälterwechsel nur noch in Ausnahmefällen notwendig ist. Am besten lässt es sich mit der Qualitätsprüfung verbinden
  • So lässt sich mit genormten Kunststoff Mehrwegbehältern im Obst und Gemüse Segment eine autonome wie automatisierte Steuerung des Warenflusses umsetzen
  • Das führt zu weiteren Kostensenkungen bis Zeitgewinn, was sich auf die Qualität und Frische der Ware auswirkt
  • Darüber hinaus werden Ressourcen geschont und Verpackungsbruch minimiert
  • In einem weiteren Schritt lassen sich nun Obst und Gemüse über eine KI und RFID oder ähnlichen Techniken die Qualitätskontrolle und Warensteuerung optimal beschleunigen
Weiteres dazu:
Warum die Discounter und E-Commerce Verantwortlichen sich den asiatischen Markt näher anschauen sollten:

 
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