Online-Pressearbeit als krisensicheres Format

Die Betrachtung der Corona-Krise als Katalysator der Digitalisierung ist weit verbreitet. Inzwischen zeigt sich, dass auch die Pressearbeit verändert aus der Krise hervorgehen wird. Unternehmen sollten dem Trend bewusst begegnen und Chancen nutzen.

Online-Pressearbeit
(PresseBox) ( Karlsruhe, )
Keine Krise der jüngeren Vergangenheit hat die Wirtschaft vergleichbar nachhaltig, in allen Bereichen und über alle Branchen hinweg getroffen, wie die Corona-Pandemie. Über längere Zeit war vielen Unternehmen ein normaler Geschäftsbetrieb in weiten Teilen unmöglich. Viele Industrieunternehmen waren gezwungen, die Produktion einzuschränken oder komplett auszusetzen. Dienstleistern wurde die Arbeit erschwert oder gänzlich unmöglich gemacht. Publikumsverkehr und selbst organisatorische sowie Verwaltungsaufgaben wurden durch Kontaktbeschränkungen maßgeblich beeinflusst.

Schon heute lässt sich im Rückblick auf die letzten anderthalb Jahre feststellen, dass vor allen Dingen Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft die Begleiterscheinungen der Krise kompensieren oder letztlich sogar von ihr profitieren konnten. Gleiches gilt für Vertreter:innen anderer Branchen, die schon vor der Krise wichtige Prozesse im Unternehmen digitalisiert hatten. Dies betrifft allem voran die Kommunikation. Die positiven Erfahrungen auf der einen und die erkannten Defizite auf der anderen Seite führen zusammen zur Erkenntnis, dass die Digitalisierung der externen Kommunikation auch danach deutlich mehr Aufmerksamkeit und Engagement verdient.

Flexibel, orts- und zeitunabhängig – Pressearbeit während der Krise

Unter den verbreiteten Bedingungen der Pandemie kam es zu einem massiven Zuwachs der Nachfrage nach digitalen Informationen. Umfragen, wie zum Beispiel die „Media Consumer Survey“ des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte, belegen, dass bereits in 2020 mehr als die Hälfte Befragter aus allen Altersklassen ihr Medienkonsumverhalten zugunsten digitaler Formate verändert und insgesamt verstärkt haben.

Der gestiegenen Nachfrage stand coronabedingt ein Engpass gegenüber. Als Informationsquelle nutzen Medien heute nicht ausschließlich die Ergebnisse eigener Recherche, sondern auch die von Unternehmen im Rahmen deren Pressearbeit bereitgestellten Informationen. Pressemitteilungen, Hintergrundgespräche, Pressekonferenzen und weitere Formate sind elementare Bestandteile der journalistischen Arbeit. Während der Pandemie ist diese Informationsquelle jedoch in weiten Teilen ausgetrocknet. Auch hier zeigt sich entsprechend, dass Unternehmen deutlich profitieren konnten, die ihre Pressearbeit schon vor dieser Zeit digitalisiert hatten.

Neben dem persönlichen Gespräch und der Recherche vor Ort nennen Journalist:innen die Pressemitteilung als wichtigste Informationsquelle. Sie gewinnt zusätzlich an Bedeutung, wenn die anderen genannten Formate nicht oder nur eigeschränkt zur Verfügung stehen. Gerade unter diesen Voraussetzungen sollten Unternehmen deshalb die Chance nutzen, mit Informationen zu sich und ihrem Angebot mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. Dies setzt jedoch voraus, dass aktive Pressearbeit auch unter erschwerten Bedingungen betrieben werden kann.

Corona beschleunigt die Digitalisierung auch in der Pressearbeit. Klassische „analoge“ Pressearbeit erweist sich spätestens seitdem als krisenanfällig. Viele wichtige Faktoren sind von Präsenz und direktem Kontakt abhängig. Die oft antizyklischen, räumlich und technisch anspruchsvollen Bedingungen der Arbeit im Homeoffice, sind für sie eine zusätzliche Herausforderung.

„Online-Pressearbeit kann flexibel orts- und zeitunabhängig umgesetzt werden“, erklärt Filip Jakubicek, Geschäftsführer der United News Network GmbH, Betreiber der Online-Presseplattformen PresseBox und lifePR. „Pressemitteilungen, die Unternehmen über unsere Online-Presseportale selbständig oder mit unserer professionellen Unterstützung erstellen und veröffentlichen, stehen Medienvertreter:innen unabhängig von Redaktionszeiten zur Verfügung.“

Online-Presseportale zählen zu den Informationsquellen, die bei Journalist:innen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sie bieten eine dauerhaft verfügbare Recherchequelle und ermöglichen eine unkomplizierte und schnelle thematische Suche nach ressortrelevanten Meldungen. Darüber hinaus bietet die Online-Pressearbeit zusätzliche Möglichkeiten, die Zielgruppe auch unabhängig von einer medialen Verbreitung zu erreichen.

„Multimedialer Content auf unseren Portalen steht nicht nur Medienvertreter:innen zur Verfügung“, weiß Jakubicek. „Mit der Online-Pressearbeit erzielen Unternehmen zusätzliche Reichweite und verbessern durch Backlinks gezielt ihre Auffindbarkeit in Suchmaschinen.“

Pressearbeit entwickelt sich langfristig weiter

Immer mehr Unternehmen und Medien kehren schrittweise zur Normalität zurück. Trotzdem sollten Unternehmen in Fragen der Pressearbeit Lehren aus der Krise ziehen. Klassische Formate der Kommunikation mit Medienvertreter:innen werden weiterhin Bestand haben. Der persönliche Kontakt ist hier, wie in vielen Unternehmensbereichen, schwer zu ersetzen. Dennoch können die Möglichkeiten der Online-Pressearbeit einen Teil zu einer umfassenden Kommunikationsstrategie beitragen, sinnvoll unterstützen und, wenn erforderlich, Ausfälle kompensieren. Dabei bietet die Online-Pressearbeit ideale Voraussetzungen für eine Einbindung in eine Content-Strategie in Kombination mit anderen Online-Formaten, wie dem Website-Marketing oder dem Social-Media-Marketing.
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