"DSV aktiv", SIS und TÜV SÜD testen "Rückenpanzer"

Gute Schutzwirkung und hoher Tragekomfort

"DSV aktiv", SIS und TÜV SÜD testen "Rückenpanzer" (PresseBox) ( München, )
Vor dem Start in die kommende Wintersaison hat TÜV SÜD gemeinsam mit dem

"DSV aktiv Ski & Sportmagazin" und der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) elf Rückenprotektoren getestet. Das Ergebnis war insgesamt positiv. Alle getesteten Modelle können Skifahrer bei Unfällen vor schwerwiegenden Verletzungen schützen. Allerdings gibt es noch Nachbesserungsbedarf hinsichtlich der Kennzeichnung und der Gebrauchsanweisung.

"Die Akzeptanz von persönlicher Schutzausrüstung im Wintersport nimmt weiter zu", sagt Florian Schmidt, der als Chefredakteur des "DSV aktiv Ski & Sportmagazins" für den Protektorentest mitverantwortlich war. Nach dem Siegeszug der Skihelme kommen auch immer mehr Protektoren auf den Markt, bei denen sich Schutzwirkung und Tragekomfort nicht mehr widersprechen. Die Skifahrer können - nach ihrem individuellen Bedarf - zwischen verschiedenen Lösungen wählen. Für ihren aktuellen Test konzentrierten sich "DSV aktiv", SIS und TÜV SÜD auf Protektorenwesten, die einfach angezogen werden können und einen hohen Tragekomfort bieten. "Allerdings hat sich im Praxistest gezeigt, dass auch bei solchen Westen die sorgfältige Auswahl und Anpassung im Fachgeschäft notwendig ist", betont Schmidt. Nur dadurch könne sichergestellt werden, dass der Protektor auch tatsächlich passe und seine Schutzwirkung voll entfalten könne.

Neben einem umfangreichen Praxistest durch "DSV aktiv" und SIS wurden die Protektoren im Labor von TÜV SÜD Product Service einer intensiven Prüfung unterzogen. Da es noch keine passende Norm mit verbindlichen Vorgaben gibt, haben sich die Experten bei der Entwicklung ihres Prüfprogramms an den Vorgaben der Richtlinie 89/686/EWG für persönliche Schutzausrüstung (PSA) und der Norm EN 1621-2 für Motorrad-Rückenprotektoren orientiert. "Wichtig ist, dass eine ausreichende Schutzfläche zur Verfügung steht und die Schutzfunktion dieser Fläche auch wirklich gegeben ist", erklärt Frank Wittmann, der den Labortest bei TÜV SÜD Product Service leitete. "Wir sind davon ausgegangen, dass durch die Fläche die Wirbelsäule, die Rippenbögen und die Schulterblätter ausreichend geschützt sind, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken." Im Labor überprüften Wittmann und sein Team mit Schlagtests nicht nur die Wirksamkeit der Protektoren, sondern auch die zur Verfügung stehende Schutzfläche auf Basis der vom Hersteller angegebenen Körpergröße. Im Gegensatz zur EN 1621-2 wurden die Schlagtests nicht nur bei Raumtemperatur, sondern auch unter "wintergerechten" Bedingungen bei -20° C durchgeführt.

Die Ergebnisse von Praxis- und Labortests waren insgesamt positiv. "Im Praxistest waren wir vor allem vom hohen Tragekomfort überrascht", so das Fazit von Chefredakteur Florian Schmidt. "Besonders erfreulich war allerdings die Tatsache, dass mit einer Ausnahme alle Modelle die Vorgaben der Norm 1621-2 hinsichtlich der Stoßdämpfung erfüllt haben und damit einen guten Schutz für die Skifahrer bieten." Allerdings sparen die meisten Hersteller im Moment noch bei der Kennzeichnung ihrer Modelle und bei der Bedienungsanleitung. "Dabei sind CE-Kennzeichnung und die damit verbundene Prüfpflicht der Hersteller sowie das Vorhandensein einer Bedienungsanleitung in der PSA-Richtlinie zwingend vorgeschrieben", betont TÜV SÜD-Mann Wittmann. "Auch bei neuen Produkten bzw. Produktgruppen müssen die Anforderungen der Richtlinie erfüllt werden."

Die Ergebnisse der Protektorenprüfung werden in der Oktoberausgabe des "DSV aktiv Ski & Sportmagazins" veröffentlicht, die alle DSV-aktiv-Mitglieder kostenlos beziehen. Weitere Angaben zu DSV und SIS gibt es auf den DSV-Internetseiten unter www.ski-online.de. Weitere Informationen zu den Dienstleistungen von TÜV SÜD Product Service im Bereich von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Sportprodukten gibt es unter www.tuev-sued.de/ps
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